Schiffbaukunst.
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Mitte der Schiffsbreite vvrn am Rande des Backssteht, so haß das Glockenseil in den Kühl hinab-Agt, wo es zum Lauten angezogen wird.
A>e Rauchfänge der beiden Küchen, auf welchenAufsätze angebracht sind, die nach den, Winde ge-dreht werden können, um das Niederschlagen desRauchs zu verhindern. — 66, Der Vorknecht,in welchem verschiedene Taue des Fockmastes festge-bunden werden.
Nachdem nun das Innere des SchiffsgebaudeSabgehandelt worden, so soll nun auch das Aeußeredesselben betrachtet, und dabei die schon obenangenommene Ordnung befolgt werden, das heißt; mitdem Anfange von unten und dann von hinten nachvorn gehend höher steigend. Die Waffe klageoder Wasserlinie, die Linie, welche die Oberflächedes Wassers um das Schiff beschreibt. Ein Schiffvon der angenommenen Größe von 74 Kanonen istin lothrechter Höhe gemessen 40 bis 42 Fuß hoch,von welchem 19 bis 20 unter der Wasserlinie lie-gen. Dieser Theil wird in der Seesprache das le-bendige Werk genannt, dahingegen heißt der überdem Wasserspiegel befindliche Theil das todte Werk.Ersteres ist gewöhnlich mit Kupfer beschlagen, umden Seewürmern zu widerstehen. Diese Bekleidunghat auch noch den Vortheil, daß das Werg in denFugen der Hauptplanken sich besser erhält, weil dasKupfer keiner Fäulniß unterworfen ist, und daß sichauch wegen der glatten Flache und des Grünspansreine Seepflanzen und Muscheln ansehen, folglichdas Schiff schneller segelt. Dieser Kupferbeschlagbesteht aus dünnen Platten, die mit kupfernen Nägelnan die Hauptplanken festgenagelt werden, und zwarso, daß die vorderen Platten beinahe einen Zoll breitauf den Hinteren liegen, damit das Wasser und dieauf denselben antreibende Dinge nicht gegen die vor-