Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schiffbaukunst.

Widerstand im Wasser leide, hingegen vielen Wi»Erstand nach der Seite, besonders im Vorschiff,binde. Wenn also die Wasserlinien den höchstenTrad her Vollkommenheit zu Ueberwindung deSWiderstandes im Wasser hakten, so würde man, umdein Schiffe Unterstützung nach der Seite zu geben,uuc den Vorsteven nicht zu stark überhangen lassen,hen Unterschied der Wassertracht nicht zu beträcht-lich machen, und der sänge des Schiffes etwas überdas gewöhnliche Maaß zusetzen müssen, wodurch'Nan, ohne in irgend einen Fehler des UebermaaßeSja verfallen, den Boden die erforderliche Gestalt würdegeben können, um gut am Winde zu liegen, voraus-gstetzt, daß man die Verzaunung möglichst niedrighielte, und die Stelle der Masten gehörig bestimmte.Hieraus läßt sich schließen, daß sich einem Schiffeauch Eigenschaft wenig abzutreiben, mit Beibe-aaltung einer gehörigen Höhe der untersten Lage überRassereiner beträchtlich schnellcnFahrt vor dem Winde,und der gehörigen Steife, um gut Segel zu tragen,''h beträchtlichem Grade, ohne Nachtheil der Em-^stndlichkxjt des Schiffes gegen sein Ruder, gebenwenn man das Uebcrhängen des Vorstevens undllnterschicd der Wassertracht vermindert, und imStande ist, ,nit Bcibedaltung aller übrigen guten?3cnschafte„, hx,,, Wasser nach hinten zu den gehö-wem zu verschaffen, da die Wasserlinien nur^ ^usbugt nach der Seite haben werden, so istwen' guter Schiffbauer auch die Eigenschaft

fcs ^ ^^"teibcn, mit der Empfindlichkeit des Schif-weim Steuer, vereinbaren wird, und daß man,Schilt Schiffbauer, in der Absicht, ihre

arwi^ uiu Winde liegen zu machen, das Gleich-rcu Vorschiffes gegen das Achterschiff vcrlo-

daü r, ^ daraus nichts anderes schließen kann, alsn !e den rechten Weg verfehlt haben. Wenn ein