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Schiffbaukunst.
Schiffbauer sein Möglichstes gethan hat, um einemSchiffe alle gute Eigenschaften zu geben, die manfordern kann, und sich nach Vollendung des Bauesdoch einige Fehler zeigen, sy lassen sich diese zumTheil durch Anordnung der Stauung verbessern:ein Hülfsmittel von dem die Seeofficiere oft gutenGebrauch gemacht haben.
Wenn ein Schiff so weit fertig ist, es sei nunauf dem Stapel oder im Wasser ausgebauet worden,daß es -in See gehen oder stechen kann, soerhalt es seine Zurüstung. Zu dieser wird gerech-net das Rundholz, das Tau- und Takelwerk,die Segel, die Anker und die Ankertaue.Hierbei ist zu bemerken, daß diejenigen Gegenstände,welche gleichen Zweck und eine mehr oder wenigerähnliche Einrichtung haben, auch eine gemeinschaft-liche Benennung führen, und sich nur durch den Bei-namen desjenigen Theils unterscheiden, dem sie an-derswo angeeignet sind. Wenn sie sich aber durch et-was Eigenes in ihrer Anordnung auszeichnen, so cr-balten sie davon eine besondere Benennung. Da dergroße Mast das vorzüglichste und das Vorbild derübrigen ist, indem sie größtentheils ihre Benennungund Maaße von ihm und seiner Zurüstung herlei-ten, so ist es auch nöthig bei ihm anzufangen, undzugleich einen Theil der sinnreich berechneten Ver-hältnisse anzuzeigen; denn anS der bloßen Angabeder Länge und Dicke eines einzelnen Stücks der Zu-rnstnng, kann ein sachkundiger Schiffer das Maaßund Verhältniß des größtentheils der übrigen gro-ßern und kleinern Stücke, und sogar die Größe desSchiffes bestimmen, wie auch schon oben, zur Genügtangeführt worden; auch liegt der Maaßstab nichtausser dem Fahrzeuge, sondern ist in diesem oder je-nem Theile desselben immer bei der Hand. Dieftimmungsarr beruht jedoch bei allen. Nationen nicht