174 Schiffbaukunst.
des letztbcuannten Endes ist 1/3 der Bramstenge, festdiese aber noch ein Obersegel führen, so wird derTop noch um i/z verlängert nnd besonders dazu ein-gerichtet. Oft aber wird der Knopf, mit welchemjene obersten Aufsähe geziert sind, auch allein Topgenannt, und ist vermittelst einer Scheibe dazu ein-gerichtet, Flaggen und Wimpel daran aufzuziehen.Er ist 1/9 der Länge des Mastes; zum Beispiel dieLänge des großen Mastes ist 105 Fuß, durch 9 di-vidirt giebt den Quotienten 11 Fuß 8 Zoll für dieLänge des Tops. — 1i) Das große Raa, eine Be-nennung der Segelstangen, welche in ihrer Mittequer am Mäste mit Seilen aufgehängt und an de-nen die Segel festgebunden sind. Die Lange dergroßen .Raa betragt 2i/1 der Schiffsbreite 44-4-44-4- 11 99 Fuß. Auf jede 10 Fuß dieser Länge
rechnet man 2i/4 Zoll zur Dicke — 2 Fuß 2 Zoll,welche aber gegen beide Enden, Nocken genannt, n>n1/3 abnimmt. Diese Verhältnisse der Länge, Dicke undVerdünnung ist bei allen Raaen gleich, i, Die großeMarscraa, deren Länge 7/10 der großen Raa, 60Fuß 7 Zoll hält. Nach einer andern Theorie dientder Segeibalken zum einzigen Maaßstabe aller Raaen-Nach dieser mißt die Länge der Marscraa I1/2 dc>Schiffbbreitc, also nur 66 Fuß, und die Dicke derMitte ist immer i/i>o der Länge. Im erstenwar sie 1 Fuß 5 Zoll, im andern 1 Fuß 1dick.— j) Das große Bramraa, welches 4/5 desLänge des Scgelbalkcns hält; folglich ist sie 55 F"n2 Zoll lang und 8 Zoll dick. — Ich Das großeOber bramraa. Die Hälfte der Liegcr des b-gelbalkeus bestimmt ihre Länge zu 22 Fuß; ihreDicke ist 5 Zoll. 1) Der F 0 ck m a st, dessen Länges/10 des großen Mastes beträgt, also 97 Fuß 2 Zon-Seine übrigen Verhältnisse sind ähnlich bestimmt,also beträgt seine Dicke 2 Fuß 9 Zoll. Die größ^
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