Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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M Schiffbaukunst.

Uebersicht der Vertheilnng mid des Gewichtes sowohlder einzelnen, als der sämmtlichen Kanonen und diezn ihrer Bedienung nach jedem Kaliber erforderlicheMannschaft. Ausser dem Geschütz auf den Verde-cken wird noch die Mannschaft in den Marsen miteiner Art Handmortiercn oder Granatcnbnchsen, Don-nerbüchsen genannt, bewaffnet, um Granaten zuschießen.

Man bedient sich auf den Flotten nicht alleinder Kugeln, Trauben, Kartätschen und Granaten,sondern auch der Kettenkugeln und Stangenkugcln.Dies sind nämlich solche Kugeln, ganze oder halbe,wovon zwei entweder wie die ersteren durch eine Kette,oder wie die letzteren durch einen eisernen Stab, des-sen Länge ungefähr zwei Durchmesser beträgt, miteinander verbunden sind. Ihre Wirkung ist zwarweit unter der Erwartung, da sie aber das Tauwerkleichter treffen und zerrelssen, als die gewöhnlichenKugeln, so hat man auf allen Schiffen einigen Vor-dach davon. Man hat auch blechcrne Büchsen nachdem Kaliber des Geschützes, welche mit Blevstücken,allerlei Eisenwerk, oder mit Steinen angefüllt sind,deren Gewicht den Deckel wegstößt, so daß der In-halt herausfährt nnd sich verbreitet. Mau rechnetouf jedes Stück schweren und leichten Geschützes einegewisse Anzahl Munition von jeder dazu gebötigenGattung, und richtet sich darin, wie schon oben be-merkt worden, auch für die Dauer und Richtung derSeefahrt, und ob man im Kriege begriffen und folg-lich Seegefechten ausgesetzt ist. Das Pulver wirdverhältnismäßig in größerer Quantität au Bord ge-schafft, weil nicht nur zu den Uebungen, zu den De«gtstßrings? ubd Signalschüffen, sondern auch zn denfür letztere nothwendigen Kunstfeueriderken, imgleichenßnr Reinigung der Luft im innern -es Schifssgcbäu'des eine große Menge 'gebrcNtcht »vitd,