Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schiffbaukltnst.

Was die Lebens Mittel anbetrifft, so werdensie auf ähnliche Weise nach der Anzahl der Schiffs-mannschaft berechnet. Auf jeden Kopf wird einegewisse Quantität von jeder Gattung bestellt, die sichtheils nach der längeren oder kürzeren Dauer derReisen, theils nach dem Klima und den Erzeugnis-sen der Länder, wohin die Bestimmung geht, theilsendlich nach der Eigenschaft der Lebensmittel, ihresgrößeren oder geringerer» Verbrauchs, auch ob siesich längere oder kürzere Zeit gut erhalten, richtet.In den mehrstcn Ländern wird die Lieferung dieserVorräthe durch Lieferanten besorgt; da aber hier ge-wöhnlich die Plusmachung ihr Spiel hat, so warenauf der Holländischen Flotte, nach Theilungvon Courtlary, die Kapitains mit der Verpfle-gung ihres Schiffes beauftragt, welche für jedenKopf täglich einen Schilling und für jeden Kranken«ine Zulage von zwei Stübern erhielten; sie mußtendaher sowohl für die Genesung, als für den Unter-halt ihrer Leute sorgen, und sich dabei, eben so wiedie Lieferanten, nach den darüber bestehenden Ver-ordnungen richten; und da der Schiffskapitain mitseiner Mannschaft in unmittelbarer Berührung steht,so muß ihm daran gelegen seyn, solche wenigstensso zu verpflegen, daß keine Unzufriedenheit oderZwie-^cht auf dem Schiffe entsteht. Auch für die Of-ficiere erhält der Kapitain eine Zulage, welches zur»oige hat, daß sie mit ihm an einer Tafel speisen,^er speisen auch gewöhnlich der Obersekrctair undSchjffarzt. Die Seekadetten werden nach der^e>he zu xj„, zwei oder drei, nach ihrer Anzahl undnach der Freigebigkeit des Kapitains, zur Tafel ge-zogen, so„ft aber speisen sie, wie die übrigen Wund-Schreiber, Geistliche rc. gewöhnliche Schiffs-Verpflegung und Besoldung der Seeleutem sehr verschiede» und hängt theils von dem Reich-