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Schiffbaukunst.
wenig nach hinten springen, ganz so, wie man dasfünfte über das vierte nach hinten zu ein wenig mehrin die Höhe zog. Bei dem 70 Kanonenschiffe, mußman noch das fünfte Barkholz n m cz zeichnen, wel-ches nach dem angezeigten Verfahren bewerkstelligetwird. Die Breite desselben ist 10 Zoll. Ueberhauptmuß hier bemerkt werden, daß Schiffe von 90 bis110 Kanonen 7 oder 8 Barkhölzer, wenn man die s
Raaleisten mit zählt, haben. Schiffe von 48 bis 74 I
Kanonen haben nur fünf und die unter 48 Kano- !nen haben nur viere.
Die Reeleiste, Raaleiste, das Raaholz,derjenige Theil der Bordleiste, welcher in der Kühl,oder zwischen Back und Schanz oder den Gillun-gen, den Bord oder obersten Raa des Schiffes ein-faßt. Man läßt sie ganz von vorn nach hinten herumlaufen, und verziert sie, um derselben ein. besseresAnsehen zu geben, mit einigen Simsgliedern; sie istwenigstens einen Zoll schmäler, als das fünfte Bark-holz, und von demselben um ihre eigene Breite ent-fernt; dem fünften Barckholz läuft sie parallel. DieVordleiste eines 70 Kanonenschiffeö ist 9 Zoll breit.
Zu genauer Bestimmung ihrer Entfernung von demBarkholze muß angezeigt werden, daß die Unter-kante derselben oben über dem Belauf des halbenVerdecks in der Gegend bei X bleiben muß, damitsie von den Speigaten des halben Verdecks nichtunterbrochen werde, und diese Speigaten zwischen lihr und dem fünften Barkholz herauskommen.ereignet sich zuweilen, daß die Unterkante der Bord-leiste einige wenige Zoll über oder unter dem Be-lauf des halben Verdecks fällt, gewöhnlich fallen sie ^ober zusammen. Die Bordleiste muß von der Ober-kante des fünften Barkholzes um ihre eigene Bretteentfernt seyn, das heißt, die Füllung oder der Ga«Szwischen dem fünften Barkholze und der Bordleiste