Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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280 Schiffbaukunft.

zes ist. 5) Die Sloiknie oder BlaSbalken sindein Paar liegende Knie 7, 7; 8, 8; welche denAusleger mir dem Rumpfe des Schiffes verbinden.Man verziert sie gewöhnlich mit grobem Schnitz-werke; da sie dem Belauf der Bugten 3, 4; 5, 6folgen, so können sie höchstens so breit seyn, als dieBarkhölzer, auf denen sie liegen; der Zwischenraumzwischen ihnen heißt der Kamm, welcher bisweilenauch mit Schnitzwerk verziert wird. 6) Die obersteRiegelung des Galjons ist ein anderes Stück Krumm-holz, welches unter der vordersten Gillungsleiste vornSchiffe ausgeht, und sich am vordem Endel desAuslegers endiget, mit welchem sie durch ein Paarandere Stücke Krummholz verbunden ist, welcheman die Ohren oder die Krülle nennt. Der Belaufdieser Riegelung ist höchst willkührlich und hängtlediglich vom Geschmack des Schiffbauers ab. Unterder Gillungsleiste bei 9 ist sie so breit, als die Rce-leiste, vorn an den Ohren, bei 10, nur halb so breit.7) Die unterste Riegelung des Galjons fängt überden Klüsen an urtd vereiniget sich vorn am Ausle-ger mit der obersten Riegelung. Die ganze Kunstbesteht darin, sie so einzurichten, daß diese Riege-lungen einen gefälligen Belauf haben; man verziertsie auch mit groben Simsgliedern. 8) Zwischen denobersten und untersten Ricgelungen wird noch eineandere angeordnet, welche man die mittelste Riege-lung, 12, 12, nennt; sie fängt auf dem viertenBarkholze an und folgt dem Belauf der beidenRiegelungen, zwischen welchen sie liegt. 9) Diesedrei Riegelungen werden durch stehende Stücke ver-bunden, welche man die Stützen der Riegelungendes Galjons oder die Tarmen nennt; s. auch oben»Sie haben unten eine Bugt und ruhen auf demAusleger. Außen werden auf diese Tarmen nochStücken aufgeheftet, 13,13, welche eben das leisten,