290 Schiffbaukunst.
Sie giebt den Wasserspiegel des geladenen Schiffes.
Die Linie 0 8 parallel mit 0 2, und um die Höbeder Untertrempel der Pforten der untersten Lage überdem Verdeck, im Hauptspant gemessen, von derselbenentfernt. Die Linie § Iv , gleichfalls 0 2 parallel,und um die Höhe des Zwischendecks von ihr ent-fernt; sie wird die Linie des obersten Verdecks. DieLinie 11 iLl wieder den vorigen parallel, über den-selben um die Höhe des Tops des Hauptspants, oderdie Höhe, auf welcher das Schiff über dem oberstenVerdeck verbunden ist, von ihnen entfernt. Sie be-zeichnet die Höhe der Reeleiste im Hauptspant. DieLinie ^ 11 errichtet man lothrecht gegen ^ V. Siesoll das Weit bezeichnen, deshalb ziehe man die Li-nie 0 N, die zur Mittellinie bestimmt ist, um dieHälfte des SpantenweitS von ihr entfernt, mit ^
parallel. Man suche nun die Länge des Liegers imHauptspant, welche man für ein Schiff von ?0 Ka-nonen 21 Fuß setzen kann. Die Hälfte desselben,
11 Fuß 6 Zoll, trage man von 0 nach I, und be-zeichne noch die Breite des Kiels von ^ nachso daß sie von der Mittellinie N 0 genau in zweigleiche Theile getheilt werde. Die Hälfte von I 0,oder den vierten Theil der Länge des Liegers, trageman auf die Linie V von 0 nach ll, errichte intl das Loth <1 o und theile es in 6 in zwei gleicheTheile. Man nehme darauf 0, die Höhe derUntertrempel der Pforten der untersten Lage überdem Kiel, welcher man etwas zugeben, auch abneh-men kann, je nachdem man die obere Liegcrbugtkrumm oder gerade haben will, beschreibe aus denPunkten a, dem Liegertop, und e, der Mitte des Lie-gerö, die kleinen Bogen bei 1, aus deren Unterscheftdungspunkt man den Bogen n e zieht, welcher dieobere Liegerbugt bezeichnet. Mit der Eröffnung OI, der halben Länge des Liegers, beschreibe man bl?kleinen Bogen i d, aus « und li, aus deren Uü*