Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
Seite
321
JPEG-Download
 

321

Schiffbaukunft.

man nur gleich ein Neues an; denn es ist sehrschwierig den alten Belauf so zu treffen, daß^manmit dem Gefühle und in der Zeichnung keinen Fehlermerkt. Nach diesem Modell zum ersten Spant,zeichne man dasselbe auf ein anderes Blatt, theilsum es zu prüfen, theils auch damit diese Zeichnungden Schnitt des Modells des zweiten Spants leitenkann, wozu man auch die für das erste Spant ver-schnittenen Kopien wieder gebrauchen kann, und soverfährt man mit allen Spanten nach der Reihe, undsie lassen sich dann nach diesen gehörig auf dem Rißangelegten Modellen oder Mallen beinahe eben soleicht als gerade.Linie ziehen. Ost wird man fin-den, daß das Mall des ersten Spants für die näch-sten im Vor- und Achterschiffe dient, wenn man esuur ein wenig an der Mittellinie verrückt. BeimAuszeichnen hüte man sich sehr, aussen an der Reichs-feder Tusch »der andere Nässe zu haben; denn dasMall wird dadurch verdorben und man ist in deräußersten Gefahr den Riß zu beschmutzen.

Um den Vorsteven auf den Spantenriß zu zeich-nn, nehme man auf dem Seitenriß,'Fig. 8236, dieUnie ^ L, die lothrecht gemessene Entfernung VeSWasserspiegels des geladenen Schiffes von der ver-längerten Oberkante des Kiels, trage sie in demSpantenriß, Fig. 8235, von 1 nach ez ab, und be-merke den Punkt ei; ferner nehme man auf dem Sei-tenriß die lothrechce Höhe L 6 , vom Wasserspiegelms zum Kopf des Vorstevens, und trage sie gleich-falls auf dem Spantenriß von 1 nach 1. Durcheu Punkt V ziehe man eine der Linie 0 ^ paral-lele Linie bis zur Höhe von 1. Der Raum zwischendiesen beiden Linien wird die halbe Dicke des Vor-stevens seyn, welche unterhalb des Punktes I- derhalben Breite des Achterstevens gleich ist. ManZiehe die kleine wasserpasse Linie bei ez, so wird 0 <4<v«. rechn. Em. Theil. LXI-lll. X