Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schiffbaukunst. 373

trägt matt dann auf Fig. 8244. In Fig. 8245.werden sie rechtwinklicht gegen ^ 8 gemessen, undin Fig. 8244. nach der Richtung der schrägen Senkeabgesetzt. Dies ist auf der Platte für die einzigegezogene Seme geschehen, und in Fig. 8244. und8245. sind die dadurch bestimmten Punkte angezeigt.Man läßt daraus ein Brett u I) n ei von dtt Breiteder Spanten winkelrecht behobeln, Fig. 82^)0; theilteine Kante desselben »8 in so viele Theile, als man Span«^ten hat, 'winkelt die Theilungspunkte nach der an-dern Seite e <1 herüber und sehe unter diesen dieEntfernungen der zuleht in Fig-8244. auf der Senkebestimmten Punkte von den Spanten, nach der Rich-tung der Sente gemessen, unterhalb den auf derKante c d, Fm. 8250. bestimmten Punkte ab, undreißt von den auf der Kante a d bestimmten Punk-ten gerade Linien bis zu den zuletzt auf der Kante« 4 abgesetzten Punkten, so hat man auf einem ,Brette alle Schmiegungen der geraden Spanten an -den Stellen, wo die Sekte auf ihnen eintrifft. Manbann auch diese Schmiegungen geradezu von Fig.8245.'auf das Schmiegenbrett Fig. 8250. abtragen,wenn man einen Schmiegenstock an die Spantenlinienin Fig. 8245. anlegt, die Zunge nach dem Belaufder Sente stellt', und dann den Schmiegenstock indieser Stellung an das Schmiegenbrett anlegt. Beischeren Gebäuden, wo man die Schmiegungen derSpanten,an mehren Stellen bestimmen und viel mehrSenken auf dem Riß zeichnen, auch bei Errichtungder Spanten wirklich scheercn muß, wird eS be-chwmer seyn, die Schmiegungen jedes einzelnenSpants auf allen Senten auf ein besonderes Brettdeutlich abzutragen, und nicht wie hier bloß zur Er-läuterung des Verfahrens geschehen ist, aNe Schmie.Zungen mehrerer Spanten in einer Senke auf einemBrett. Auch wird eö sehr viel zur Genauigkeit der