Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schiffbaukunst.

pern von gleichen Ausmessungen gründet, kann manauch für die Divisoren die Produkte aus den dreiHauptmaaßen nur die ganzen Zahlen nehmen, welcheden Produkten am nächsten liegen, die aus derMultipiication der oben, S. 391, angegebenen Zah-len, mit der Größe des körperlichen Raumes, deneine Masse Seewasser einnimmt, die nach demMaaße und Gewichte eines jeden Ortes eine Lastwiegt, entstehen. Auch kann man nach verschiedenenGestalten der Schiffe andere Divisoren wählen. Ue-berhaupt kommt es bei dieser Methode sehr auf eingeübtes Augcnmaaß an, um die Gestalt eines Schif-fes mit mehr oder weniger Richtigkeit zu beurthei-len, zu welcher Klasse man dasselbe rechnen soll.Bei einiger Uebung hierin wird man nicht leichtuni fünf Lasten fehlen, und durch Uebung und eingutes Augenmaaß in den mehresten Fällen weniger.Um eine ungefähre Anleitung zu solchen Schätzun-gen zu geben, messe man etwa einige Fuß hinterdem Fockmast und in der Gegend des Besaauma-stes, die Weite des Schiffes unter dem unterstenVerdeck, und noch einmal ungefähr auf zwei Drit-tel der Tiefe des Raumes in der Mitte, unter die-sen Stellen noch ein Paar Weiten, vergleiche dievorn, und die hinten gemessenen beiden Weiten, undrechne darnach die Schiffsgefäße:

Wenn die bei den vorn gemessenen Weiten sichungefähr verhalten wie:

1 zu 2 — zu scharfen Gebäuden.

5 zu 8 — zu Gebäuden von mittlerer Gattung-

3 zu 4 —- zu flachen Gebäuden.