Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schiffbaukunst.

tzungen begnügen muß. Um hier nicht Al«les der bloßen Willkühr derjenigen zu überlassen,denen diese Schätzungen aufgetragen sind, findet maneinige Methoden, welche durch förmliche Gesetze be-stätiget sind. Die Schätzung der Lästigkeit einesSchisses nach einer durch Gesetze vorgeschriebenenMethode, ist eigentlich das, was man die Ayche derSchiffe nennt, und derjenige, der dazu gesetzt ist,die Lästigkeit der Schiffe unter öffentlicher Autoritätzu bestimmen, heißt einAychmeister. Die mehrstender Aychmethoden weichen nicht selten so sehr vonder wahren Lästigkeit der Schiffe ab, daß man ge-wöhnlich zwischen der Ayche eines Schiffes und sei-ner wahren Lästigkeit einen Unterschied zu machenpflegt. Die bekanntesten dieser Methode in Eng*land, Frankreich und Schweden, sind schon Th. I42junter Schiffayche angegeben worden. — Was den Laste»*Maaßstab anbetrifft, so ist derselbe schon in dem obenerwähnten Theil der Encykopädie, S.748. abgehan-delt worden. Fig. 8254. zeigt einen solchen Maaßstab«Man seht zwei Linien ^ L, ^ 6, in untereinem rechten Winkel zusammen, trägt auf die einederselben ^ 6 von ^ aus ein Fußmaaß nach ^rGröße der Wafsertrgcht des auf seiner Kraft gelade*nen Schiffes, die man in Zolle oder auch Viertesund Achtelfuße abtheilt. Aus die andere Linieträgt man gleichfalls von aus einen Maaßst^b,von so viel gleichen Theilen, als nach obiger Bereu)"nung der ganze Waffcrraum des Schiffes ToM'^oder Lasten hält. Auf den Maaßstab X 6,man ferner von ^ aus die Höhe des Kiels nuteder Unterkäme der Sponning für den Sandstro°u>und nach diesem die Entfernungen der W»E ^nicn, nach denen man die Schwere desraums berechnete, untereinander, und zieht aus ,len dadurch bestimmten Punkten Parallelen zu

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