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Schiffbruch.
auch noch so stürmisch ist, wenn sie nur durchgute Schiffer und Steuermänner geführt werden.Es sind demnach die wahren Ursachen dieses Un-glücks, theils in dem Schiffer, theils in demSteuermann zu suchen. In dem Schiffer, wenner das Schiff übermäßig beladet, wenn er unge-übte, dem Trunk ergebene, Schiffsknechte annimmt;wenn er die Convoy versäumt; wenn er nichtfleißig das Loth werfen und die Tiefen oder Un-tiefen, Klippen und Sandbänke erkundigen läßt»wenn er Betrügereien verübt; zum Beispiel stattder Stückgüter, Paquete mit Holz und Steinengeladen hat, und diesen Ballast als Güter vonWerth veraffecurirt; wenn er sich muthwillig, daSheißt, ohne Noth und Ordre in See- odur Fein*des-Gefahr begiebt. — In dem Steuermannist die Ursache des Schiffbruchs zu suchen, wenner den Kurs nicht versteht, das Besteck nicht g"lzu machen versteht rc.
Um die Schiffsleuke abzuhalten, daß-sie beintSchiffbruch nicht ihre ganze Sorgfalt auf d>eRettung des Pakotillguts verwenden, und darüberdie Kargasonsstücke außer Acht lassen, verordneneinige SeegeseHe, daß ihnen nicht allein stLohn, welchen sie bis an den Tag des Unglückzu fordern hatten, sondern auch ein Zuschuß stdie außerordentliche Arbeit bezahlt werden stWenn sie aber ohne Erlaubniß desder sich erboten hat, sie zu unterhalten, den ,wo das Schiff gestrandet ist, bald verlassen,gleich noch Hoffnung zur Bergung vorhanden eso soll ihnen von dem Betrage des ohne ^Hülfe Geborgenen nichte von ihrem Lohne-bej
werden. lLcbiff'
Man unterscheidet zweierlei Arten von ^bruch; die eine ist die, wo das Schiff ganz