Schifffahrt.
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Amasis hatte eine besondere Vorliebe sur dieGriechen, die so groß war, daß er ihnen erlaubte, ^in seinem Reiche die Stadt Nancratis zubauen,die wegen der großen Anzahl von Schiften, dredaselbst anlangten, und mit welchem ihr Hasenimmer angefüllt war, diesen Namen erhalten hatte,jedoch bezog sich dieseVcrwilligung nur auf diejenigenGriechen, die sich in seinem Reiche niederlassenwollten; dagegen gab er diejenigen, die nur derHandlung wegen nach Aeghpten kamen, die Freiheitin gewissen Vierteln der Stadt zu ihrem Gebrau-che Tempel zn erbauen. Alle Schiffe, die ausGriechenland kkmcn, mußte ihre Ladung in Nau-cratis ablüden; denn es war ihnen nicht erlaubt,sie anderswo auszuschiffen. Man trieb die Ge-nauigkeit in diesem Stücke so weit, daß wenn einSchiff in einem andern Ausflüsse des Nils, alsin dem bis Canope ankam, welcher zu der StadtNaucratis führte, man die Equipage zu schwörennöthigte, daß es wider seinen Willen an den §tztgeführt worden, wo man es getroffen, und esmußte dann ohne Aufenthalt den gewöhnlichenWeg weiter gehen. Wenn die widrigen Windedem Schiffe nichtt verstatteten, in dem EanopischenAusfluß den Nicl hinaufzufahren, so wurden dieWaaren auf Barken geladen, welche, weil sie leich-ter waren, aus allen Kanälen des Flusses fahrenkonnten. Dann beobachteten sie diese Barken, in-dem sie so viele Wendungen machten, als erfor-dert wurden, um sich nach dem Winde zu richten,sicher nach Nancratis.
Auch Darius beförderte die Schifffahrtver Aegyptter; er wollte den von Necao ange-fangenen Kanal vollenden; allein nachdem er bei-tu Ende gebracht worden, machte man ihmdw Vorstellung, daß weil das Erdreich Acgyptens