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Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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498 Schifffahrt.

nen an der Mariotischen See, welche der Stadtgegen Mittag lag. Dieser See war mit demWasser des Nils angefüllt, welches von ver-schiedenen Seiten durch Kanäle, die man inder Absicht gegraben hätte, hineinfloß. Nachdem Strabö soll dieser letzt; Hafen viel blühen-der und reicher gewesen seyn, als die aus derMeerseite, weil hier alle Waaren aus Aethio-pien, ArabieN und Indien ankämen.— Ptole-mäNs Soter beförderte mit eben dem Eifer dieSchifffahrt, als sein Vorgänger; er wurde daheran dem Hofe des Demetriuö Polioroetcs,nur der Schiffscapitain genannt, welches vonden Hofleuten bloß darum geschäh, um die herr-schende Neigung dieses Fürsten für die Schifffahrtlächerlich zu machen und sein Staatssystem z"tadeln, welches ihn bewegte, zahlreiche Armeen z»tSee zu unterhalten und seine Häfen immer »ntausgerüsteten Schiffen versehen zN habem Pto-te mäus der Zweite ging von dem Grundsatz^aus- daß der wahre Ruhm eines Fürsten nichtdarin besteht, an sich selbst reich zu seyn, sondernseine Unterthanen zN bereichern, und er hatte da»seltene Vergnügen diesen schönen GrundsatzWirklichkeit gebracht zu haben. Ptolemä"Philadelphus folgte nicht allein dem P'"seines Vaters m Ansehung der Handlung und dSchifffahrt, sondern er ging noch weiter; denndie Morgenländische und Indische Hanblung § . ^an Alcxandrien zN fesseln, nahm er sich vorStadt an dem Ufer des Arabischen MeerdhlzN bauen, welcher er den Namett von seiner 2ter Berenice gab. Diese Stadt lag

an den GränzcN von Aethiopien, und Ptolenia ^

bestimmte sie zu dem Orte der allgemeine» ^schiffung für alle Kaufleute, welche in das r