Schifffahrt.
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düngen des LibanonS den Phöniziern das erfor-derliche Schiffbauholz im Ucberflusse. So z. B.sollen die langen Schiffe, welche die Altenerwähnen, eine Erfindung der Phönizier seyn; fiewaren so gemacht, daß snan das Verdeck wegneh-men und auflegen konnte, wie man wollte. DieSchiffe selbst konnten Stückweise auseinander ge-legt und zu Lande mit fortgeführt werden. Spä-terhin bauete man Schiffe, welche in ber Mittebreit und an beiden Enden zugespitzt waren, da-mit sie leichter regiert werden und die Wellendurchschneiden konnten. Man fing an höhereSchiffe zu bauen, allein rzian wagte es noch nichtmit Segel zu schiffen, wodurch man die Kostenund die Last der Ruderkncchte hatte entbehrenkönnen. Die Phönizischen Schiffe hatten auf je-der Seite nur eine Ruderbank, welcher Gebrauchsehr lange dauerte, slm dem Schiffsvolke Ver-trauen zu erwecken, führten die Phönicier eineArt Götter auf ihren Schiffen mit herum, welcheste Patäken nannten, und deren Bildnisse aufdem Hintertheile des Schiffes zu sehen waren,welchen Gebrauch auch die Griechen und Römerannahmen. Diese Bildnisse, welche Herodot alsPygmäen oder Zwerge vorstellt, wurden alsSchuhgötter der Schiffe betrachtet und ihnen zuGhren wurde das Hiutertheil des Schiffes mitBlumen und Kränzen ausgeschmückt, da manhingegen am Vordcrtheile nur die Abbildung ei-Thieres oder Ungeheuers sah, nach welchemas Schiff seinen Namen erhielt. Die Gewöhn-^"'.den Schiffen besondere Namcp beizulegen,,, »> die jetzige Zeit beibehalten worden,
>nd statt der Patäken hat man die Schiffs-vomlne eingeführt, welche das üppige SchiffS-holk zur Zeit des Sturmes als Schiffsgötter be-