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Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schifffahrt.

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dem Diodor Sie. sollen die Völker, die an derQuelle deö Tigris gewohnt, auf diesem Flusse bisnach Babylon gefahren seyn. Ob übrigens dieBabylouier auch entfernte Seereisen unternommen,laßt sich nicht mit Bestimmtheit behaupten; we«nigstens giebt die Beschreibung ihrer Schiffe, de-ren sie sich auf den Flüssen bedienten, keinen gro-ßen Begriff von ihrer Schiffbaukunst; jedochkönnen sie sich nachher darin ausgezeichnet haben.Selbst auf dem Euphrat ward die Schifffahrtdurch vie darin häufig angelegten Pumpen undWasserwerke, die zur Bewässerung des Landesnöthig waren, nicht wenig befördert. dlcbrigenSmuß man steh wundern, daß die Babylouier, wel-che in der Baukunst und den dahin einschlagendenKünsten und Wissenschaften so erfahrene Meisterwaren, es in der Schiffbaukunst doch nicht gewe-sen sind; denn als Semiramis ihren Zugnach Indien unternahm, mußte sie Schiffszim-merleute aus Phönizien, Cypern und andernSeeplätzen kommen lassen, um Schiffe zu bauen,welche Stückweise zu Lande fortgebracht und dannssm Indus zusammengefügt wurden, um diesenA"ß zu befahren. Diese Fürstin that den erstenVersuch das Seewesen ihres Reiches in Ordnungzu bringen; man schreibt derselben sogar die Er-findung der Galeeren zu, von denen sie an 2000foll haben erbauen lassen, welche alle mit ku-psernen Schnabeln bewaffnet gewesen. Sie ließ^'"1 j" größerer Bequemlichkeit der Schifffahrt,en Tigris und Euphrat reinigen und ging selbstVvrd ihrer Flotte, welche die Küsten desMeeres besegelte, um theils die Be-lchaffeuheit von Indien, theils die von Ackhio-pfen zu untersuchen. Auch Salmanassar brachteFlotte von sechzig Segeln und achthundertrechn. Enc. Theil. OXI.IH. R k