514 Schifffahrt.
Ruderkuechten wider die Tyrier zusammen; alleines geschah durch Hülfe und Unterweisung Der Si-donier und anderer Phönizischer Städte, die vonjenen abgefallen waren, und doch wurde diese Flottevon einer geringen Anzahl Tyrischer Schiffe in dieFlucht getrieben.
Bei den Persern war die Schifffahrt in frü-heren Zeiten in größerem Flor, als in den spä-teren. Die Schiffe des Darius, HystaspesSohne, durchliefen den Fluß Indus, und gingen i»das rothe Meer, landeten zu Suez und kamenbis Susa. Darius Hystaspes ließ nämlich j»Caspatyrns, einer Stadt am Flusse des Indus,eine Flotte bauen und ausrüsten, und übertrugden Befehl über dieselbe dem Sey lax, einemGriechen von Caryandia, einer Stadt von Carle»,welcher im Seewesen sehr erfahren war. Dieseesollte auf des Darius Befehl den genanntenFlnß herunter segeln und die auf beiden Seiten des-selben liegenden Länder entdecken, bis er in das mitkmgige Weltmeer käme, von wo aus er den Lauf gege»Abend richten und auf diesem Wege nach Perste»zurückkommen sollte. Dieser Vorschrift -nach liesSey lax in das rothe Meer Lurch die Meerengevon Babelmandel ein, lind landete im dreißigste»Monat seiner Abfahrt in Aegypten, an eben demOrte, von wo ehemals die Aegyptier ausgcfahec»/um auf Befehl des Königs Neeao die Küste"von Afrika zu umsegeln. Er kehrte hierauf 'Susa zurück und stattete dem Könige Dae"'einen Bericht von seinen Entdeckungen ab. ^schon erwähnt, giebt man dieser langen Seistdreißig Monate Zeit, welches einen Beweis g>e -daß die Schifffahrt wirkliche Verbeffernuge»halten, obgleich man sich noch begnügteUsern hinzufahren. Von der Schifffahrt der k-