556 Schifffahrt.
lich von Statten bis an den Ort, wo der Hy-daspes sich mit demAresines vereiniget und in denIndus fällt, Es sind hier einige Wasserfalle,Wirbel und Ströme, die sich aus den Kanälen ge-dachter Flüsse mit einem fürchterlichen Gebrausein den großen stürzen, der von den beiden gebildetwird; die Steuerleute geriethen darüber in Furcht,der König selbst kam in Gefahr und der Oberbe-fehlshaber oder Seehauptmann NearchuS innicht geringe Verlegenheit. Einige von den lan-gen Fahrzeugen gingen zu Grunde mit Mann undMauS; die Gefahr wurde aber glücklich überstan-den; Alexander trat anS Land und die Flotte, vereinigte sich glücklich mit dein Heere. Hier un-terwarf er sich die Mallier, vergrößerte dannseine Flotte mit vielen neuen Fahrzeugen, baucteeine Stadt am Zusammenflüsse des Hydroates mitdem AcesineS, und ging dann mit dem größtenTheile seines Heeres wieder an Bord, um seineReise zu Wasser fortzusetzen. Untorweges besiegteer den Musikanus und den Sambus, «nblangte dann mit der Flotte auf Pattala, einerschönen Insel im Flusse Indus an. Da sich derIndus an der Spitze dieser Insel in zwei Armetheilte, so befahl er daselbst einen Hafen und einbequemes Schifflagcr für seine Fahrzeuge anzule-gen, und nach Ausbesserung seiner Flotte, segelteer den Arm zur rechten herab nach dem Welt-meere zu. Es fanden sich unter Weges aus Man?gel guter Steuerleute mancherlei Schwierigkeiten,ja es fehlte nicht viel, daß er nicht bei derdüng des Flusses Indus Schiffbruch gelitten. ^fand diese Mündung 200 Feldweges breit, und ^Ebbe und Fluch des Meeres, die ihm undvornehmsten Befehlshabern nicht bekanntsehte sie in nicht geringes Staunen. Bei vee