Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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558 Schifffahrt.

gen. Alexander suchte daher, beim Heruntersah--ken dieses Armes des Indus an der Sceküste,nach Meerbusen und kleinen Meerarmen, wo sichseine Flotten sicher vor Anker legen könnte. DerErfolg war seinen Wünschen gemäß; er fand, daßsich dieser Arm des Indus bei seiner Mündung überdas ebene Land ausbreitete, und eine Art von Teichemachte, worin eine Flotte ohne alle Gefahr bis zur be-quemen Jahreszeit zum Auslaufen derselben liegenkonnte, er ließ Brunnen graben, damit es dentSeevolke nicht an frischem Wasser fehle; auch ließer Unter einem Befehlshaber einen Theil des Hee-res zurück, Um alles Nöthige zur zukünftigenSeereise in Bereitschaft zu setzen. Er selbst ver-fügte sich zum Heere, um mit demselben zu Landenach Babylon zurückzugehen. Ehe er den Near-chUs die letzten Befehle zu dieser Seereise, dieman als ungemein gefährlich vorgestellt, hakte,ertheilte, ließ er für dessen Sicherheit den Götter»opfern. Ncarchus vollbrachte diese Seereise glück-lich. Er war zu Ende des Septembers unterSegel gegangen, aber doch einige Tage nachseiner Abreise durch widrige Winde aufgehalten undgenöthiget,vicr und zwanzig Tage stille zu liegen.schiffte dann beständig am Gestade des Meeresfort, und kam endlich zu dem Persischen Meerbu-sen und der Insel Harmusia, oder dem heutige»Ormus. Nachdem er erfahren, daß Alexandernur fünf Tagreisen davon entfernt war; ließ eseine Flotte an einem sichern Ort, und begab ßw/nebst einigen von seinem Gefolge, zu ihm, Alex a n b rwar sehr beunruhiget, wie es seiner Flotte erga»"gen seim möchte; und als er Nachrichtdaß Ncarchus fast allein zurückkäme, so wer, daß solche gänzlich untergegangen sey /Ncarchus und seine Gefährten sich durch ^