Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schifffahrt.

Politik, die er nachher beobachtete, war immerder Stärkste auf dem Meere zri seyn. Das Erste,was er nach der Pharsalischen Schlacht vornahm,war, daß er die Italienischen Küsten besichtigte,und durch gute Dämme verwahrte; auch ging seineVorsorge so weit, daß er 'an der Mündung derTiber Vorratshäuser und andere Gebäude z»cBequemlichkeit der nach Rom kommenden Kaustleutc und Fremden erbauen ließ, Unter dem Trium-virate des Ockavius Eäsar, des Antoni"^und des Lepidus, erregte der junge SextusPompejus, der sich in dex Zahl der Verwiest"nen befand, und den Uebcrrcst des Glücks seinesVaters zu erhalten suchte, große Unruhen aufdem Meere. Nachdem er einige Schiffe zusam-mengebracht, andere neu erbauet, und sich mit so vie-len Seeräubern vereiniget hatte, als ihm möglichgewesen, nahm er die Insel Sicilien, Sardinienund Corsika weg, und sehte sich nach und nachdie Herrschaft dieser Meere. Hierdurch befand ersich im Stande, Rom von dieser Seite einzusäst'^ßen, und ihm alle Zufuhr von Lebcnsmittcln ab-zuschneiden. Die aus dem Orient kommendesSchiffe, wurden in Sicilien angehalten; die vssnOccident kommenden durften Sardinien undnicht ungehindert passiren, und die Zufuhr von Afrikawurde durch ausgeschickte Geschwader verbind^'Hierdurch wurde Italien fast ausgchnndert "Nseine Küsten noch zum Oeftern angefallen »i>d ö/plündert. Diese Noth erforderte schleunige ^welche man in einem Vergleich mit dem 1""^Pompejus von der einen, und dem Cäsar "Anton ins von der andern Seite fand. gpejus erhielt, unter dem Titel eines Präsesder Sceküstcn, diese drei Inseln, nebst den ande /die er schon besaß, verließ Italien und vcrff