Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schifffahrt.

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die Handlung nicht weiter zu ,Korn-

schiffe frei nach Italien zu lassen und die angehal-tenen auszuliefern. Dieser Vergleich wurde bei-den Theilen gleich Vortheilhaft gewesen seyn, wemer getreu gehalten worden wäre; allem Pompe-ji, s, der an der Kaperei einen Wohlgefallen ^nd,

verstand sich mit den Seeräubern, welche das .mcernoch fernerhin unsicher machen mußten, w,e stnachher eingestanden. Rom wurde also noch em-mal der Hungersnoth ausgesetzt lind erhielt vonPompes» 6 die versprochene Hülfe nicht. DiesemUnwesen zu steuern, nahm Octavius l-äsareinen geschickten Seeoffizier des Pompe) us inDienst, brachte von allen Seiten Schiffemen, erbaute einige neue, setzte die IstuliemscheKüste in Sicherheit, und lief endlich mit einermächtigen Flotte nach Sicilien wider den Pom-pejus aus. In diesem ganze» Seekriege ließOctavius Cäsar keinen großen Muth erblicken;er wurde oft geschlagen, bald durch den Pvmpe-jns, bald durch Sturm, und die nachberigen Vor-theile hatte er fast alle der Tapferkeit und Gc-schicklichkeit desAgrippa zu danken. AutoniuSschickte ihm 300 Segel zu Hülfe, wovon er mir120 Segel, nebst 10 kleinen Schiffen behielt, diezwischen den Galeeren und Luftschiffen das Mit-tcl^hielten, womit seine Schwester Octavia, dieer an den Antonius vermählt hatte, ihm einGeschenk machte. Die Größe und Stärke seinerSchiffe gaben seiner Flotte vor derjenigen desPompes us einen Vorzug, hingegen^warcn dieSchiffe des Letzteren leichter, bessere Segler, undmit weit erfahrenern Seeleuten besetzt. Pompe-juö war so stolz auf seine errungenen Siege überdie Flotte des Octavius Cäsar, und sehte soZroßeö Vertrauen in seine Flotte, daß er sich derDer. rechn. Enc. UM. OXiOlII. p p