Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schifffahrt.

Sohn des Neptuns nannte, und zu seiner Gcne-ralkleidung die blaue Farbe des Purpurs wählte,weil jene die Farbe des Meeres ist. Dieses Al-les verhinderte jedoch nicht, daß seine Flotte nichtoft dem Kürzeren zog und endlich gar in einemletzter» und entscheidenden Treffen zu Grunde ge-richtet worden wäre. Beide Flotten waren jedevon 300 Segeln, als sie auf der Sicilischcn Küstean einander geriethen. PonipejuS sah dem Ge-fechte am Ufer zu, und nachdem Agrippa, derdes Octavius Cäsars Flotte anführte, die Flottedes Pompejus bis auf siebzehn Schiffe, theilserobert, theils in Grund gebohrt hatte, so nahmPompejus mit diesem kleinen Ueberrcste dieFlucht zu dem Anton ius, in der Hoffnung, vonihm Beistand zu erhalten. Er fand aber darausseinen Tod; und Octavius Cäsar, welcher dieTapferkeit des Agrippa mit einer Schiffskro»ebelohnte, erlangte durch diesen Sieg die Herrsch""über das Meer. Da nun Anton ius nach die*sem Siege des Oetavius Cäsar sich von ihm,in Ansehung seiner, nichts Gutes versprach, so m"Aer nun um sein eigenes Seewesen in Stand zutzen, sich der Hülfe der Aegypticr, Tyricr und Aderer Asiatischer Völker bedienen, welche ihmum so williger mit ihren Schiffen bei sprangen,weil sie dadurch ihren Seehandel, in dessensie so lange Zeit gewesen, wieder herzustellen HAten; allein der Sieg des Octavius Cäsar AActium veränderte die Sache und gab den«wesen eine abermals ganz neue Gestalt. D>r A,schichtschrciber sind in Ansehung der Stärke der bei-den schlagenden Flotten nicht einig; die gering!Anzahl Schiffe, die man der Flotte des HrtavUCäsar giebt, wird auf 230 Galeeren mit Sw"beln und 30 leichte ohne Schnäbel gesetzt. ^