Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schifffahrt.

Lage nach, sich auf die Schiffsahrt und Kapereilegen konnten, dahin gehören vornamlich, die Lon«gebärden, welche an der Elbe, in der Gegend, wojeht das Herzogthum Magdeburg, die Alt-Markund ein Theil des Herzogthums Lüneburg liegen,gewöhnet. Sie haben aber nachher ihren alten Sihverlassen und die Inseln des Baltischen Meeres,Schonen, Gothland, Rügen und andere eingenoiwmen, und von da aus ihr Seewesen getrieben.-"Die Angeln oder Engeln, welche nach deinDafürhalten zwischen den Juten und Sassen ander Nordsee um die Elbe gewohnt, und um dasJahr 450 von den Britten wider die Schottesund Picten zu Hülfe gerufen worden, deren Landsie sich bemeisterten und ihm den Namen Englandgegeben haben, waren gleichfalls eine SuevischtNation; so wie auch die Marinen, Oedosen,Schwardonen und Neutonrn, welche alle vo»den Alten unter die Vandalen, die zu den Suevengehören, gerechnet, und an die Ostsee, zwischen veeElbe und Weichsel, verlegt werden. Die Marinerhaben in dem östlichen Theile von Mecklenburggewöhnet. Die Oedosen in Vorpommern, ^Schwardonen eben daselbst, neben den vorhernannten, und die Neutonen in einem Stücke voVorpommern und der Ukermark. Dieser Ti)eder Sueven, sagt Tacitus, breitet sich in dentlegensten Enden Germaniens aus, nämlich "dem Baltischen oder Codanischen Meere,Norden und Osten. — Die Ligier werden ",Einigen mit unter die Deutschen Seevölker gerew^net; sie geben diesen Namen gemeiniglichden Völkern, die von dem Suevischen odermanschen Gebirge ab, zwischen derWeichsel bis an die Ostsee gewohnt; Anderesie» sie hingegen enger ein, und geben ihnen