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Schifffahrt.
er sie ungehindert streifen.— Was die Sachsen, dievon den Küsten der Chauzen, Friesen und Baka-vier ausgelaufen, für erfahrene und kühne See-fahrer gewesen, davon macht Sidonius Apol-linarius eine sehr lebhafte Abbildung. Er sagt:
„Unter ihnen ist der geringste Ruderknecht fä-hig ein Schiff zu führen. Sie lassen keine Gele-genheit vorbeigehen sich zu unterrichten. Sie ver-richten Wechselsweife die Arbeit eines Matrosenund eines Befehlshabers. Man kann wider stgefährliche Feinde nicht genug auf seiner Hutseyn. Wenn sie einen im Vertheidigungsstandefinden,' so ziehen sie sich zurück; wenn sie einenüberfallen, so bringen sie ihn in Unordnung. Sieverlassen diejenigen, die sie erwarten, und suchenandere auf, die sie nicht erwarten. Wenn dieDeutschen nachsehen, so erreichen sie bald dieVordersten; wenn sie aber fliehen, so entkommensie. Die Schiffbrüche, denen man ausgesetzt ishwenn man etwas zur See unternimmt, schienenihnen zwar Unbequemlichkeiten, aber keine Hin'dernjsse zu seyn. Man sollte glauben sie hättendas Meer trocken gesehen, so genau und riclMist ihre Kenntniß von den Bänken und Klippen-Das Meer hat keine Gefährlichkeiten, mit denensie nicht, so zu sagen, vertraut waren; selbst estschrecklicher Sturm vermehrte ihr Vertrauen. S>^wünschen einander Glück, daß ihnen der Him>n*solches Wetter gegeben, welches dasjenige Land,welches sie auszuplündern gedachten, nur s>^/machte, und ihre Landung nicht vermuthenindem man nicht glaubte, daß sie wider die Egebrachten Wellen streiten würden."
Man gewahrt hieraus, welche kühne SeeEj.die früheren Deutschen waren, daß ihnen st-^,die auf ihren Ruhm so eifersüchtigen Römer v