Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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624 Schiffsahrt.

den Verfall von Narbonne empor und wurde mitder Zeit eine Haupkniederlage der Schiffe von al-len Küsten des Mittelländischen Meercö. Diesehatte viele andere Häfen, die nicht so ansehnlichwaren, als: Agde, Toulon, Antikes, Fre-jus rc. In dein letztem versammelte Augustusseine Küstenbewahrer. Niza, Monaco und amdere Häfen in Ligurien sind durch den antreiben-den Sand »erschüttert worden. Gallien hatte nichtallein am Mittelländischen Meere, sondern aucham Ocean gute Häfen, 'wovon mit der Zeit einigtverstopft, andere eröffnet worden, die noch heuti-gen Tages von Wichtigkeit sind. Die Mündungder Garonne machte einen stehenden See beiBourdeaux und bildete einen guten Hafen decdiese Stadt in einem so blühenden Stand ver-setzte, daß ihn Ausonius nicht genug zu erhebenweiß. Dieser See ist jetzt verschwunden; alleindie Stadt hat ihren Glanz dessen ungeachtetbeibehalten. Wie schon oben erwähnt worden,ließ Cäsar in dem Kriege wider die Einwolufftvon VanneS an den Küsten von Laintonge, Pe>-tou und andern Gallischen Provinzen, die au die-sem Kriege kein Theil genommen, Schiffe ko>u-mcn; woraus hervorgeht, daß diese Küsten ihreHäfen gehabt, wie sie auch noch gegenwärtig einighaben. Obgleich Nantes weit ins Land hincing^legen, so rechnet doch Cäser ihre Einwohner »nttdie Seeleute, und es konnten auch in der That g^rSchiffe auf der Loire bis zu ihnen hinaufkouun^Außer diesen genannten Hafen erwähnt Strffnoch einer Hauptstadt Corbilon an derdie er mit Massilien und Narbonne in gle'^Rang setzt; gegenwärtig weiß man ihre Lage >Benennung nicht mehr. Einige halten sie ^Coiron, nahe bei Nantes, Andere für Blois; "