Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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632 Schifffahrt.

sar diese Insel den Römern unterjocht, ist schonoben,-S. 591. erwähnt worden. Zur Zeit diesesConsuls war das Seewesen der Britten noch schlechtbeschaffen. Sie hatten nur kleine Schiffe vo»leichtem biegsamen Holze mit Leder überzogen;man findet bei keinem einzigen alten Schriftsteller,Laß sie große Schiffe von dauerhaftem Holze undbefferercr Bauart gehabt hätten. Der DichterAvienus spricht ihnen solche gänzlich ab undEumenius versichert, daß sie, als Cäsar aufihren Küsten gelandet, keine Kriegsschiffe gehabthätten. Selben, Evelyn,' Huet und einigeandere Neuere wollen ihnen auch größere Schiffegeben; allein dieses beruht nur auf Muthmaßung, gen. Diese kleinen Schiffchen waren jedoch starkgenug/Laß die Britten und andere Nordische Völker, die sichdergleichen bedient, Seereisen von sechs Tagen da«mit anstellen konnten, wie Plinius bezeugt. "7Was Irland anbetrifft, welches in frühern At"ttn von England getrennt war, so soll der jungest'Crassus, der in seinem Winterquartiere viel ua-her an Irland gelegen, als die übrigen Lieut^nants des Cäsars, vermuthlich auch die Entdeckunggemacht haben, daß diese Insel gute Hafeneinen starken Handel mit Auswärtigen habt'allein die Römer haben sich dieser Entdeckung uwlsogleich bedient; denn Strabo, welcher unter de'Kaisern August us und Tiber ius zvlebt,sichert, daß die Schiffe, welche von GallienNorden ausgelaufen, niemals über Irland gstststmen wären; man glaubte damals noch, daß'^stwas weiter hin gegen Mitternacht gelegenwegen der strengen Kälte unbewohnt sti.fcn dieser Insel wurden in der Folge derkanntcr und mehr besucht, als die von Brittauut ^wie solches Taeitus bemerkt; auch weiß nw"