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Schifffahrt.
ser Seemacht ist mit ungeheuren Kosten verbun-den. Die Erbauung und Ausrüstung eines einzi-gen Linienschiffes von 100 Kanonen kostet 60 bis80,000 Pfd. iLt., die einer Fregatte über 20,000Pfund. — Ohne die jubilieren stehen gegenwär-tig bei der gesummten Flotte 48 Admirale,56 Vier-Admirale, und eben so viele Contre - Admi-rale; und jeder Admiral empfängt in Kriegszeitentäglich 3j/2 Pfund; der Admiral der rothen Flagge,als Oberbefehlshaber, täglich 5 Pfund, jeder Vice-Admiral 2i/2, jeder Contre-Admiral 1 Pfund16 Schill. Dazu kommen noch 761 Kapitaine,518 Commodore, 2988 Lieutenants, und 150160,(XXI Soldaten und Matrosen, von denen dieletztem allein monatlich 600 bis 640,000 Pfundblos an Sold bekommen. Im Jahre 1808 ver-schlang die Marine 17^496,647 Pfund, Diesegroße Summe verwendet der Staat, blos umManufakturen und Handel, um seinen National-Reichthum z» retten. Der letzte bedeutende See-krieg Englands war mit Spanien und Frankreich,welche vereinte Mächte bei Kap Trafalgar vonNelson geschlagen wurden; s. auch oben, S. 725.Die übrigen Seekriege Englands, hauptsächlichmit Frankreich re., gehören nicht hierher.
Die Schifffahrt der Franzosen war zuAnfange des 15ten Jahrhunderts nicht bedeu-tend; denn auch hier suchten die Deutschen, be-sonders die Hansa, sich Handelsfreiheiten zu er-werben, welches ihnen auch nicht schwer ward.Obgleich die Cpcmicr und Portugiesen ihre Schchknach Indien schickten, um daselbst Entdeckungenzu machen, so hakte doch noch kein König vollFrank, eich ernstlich daran gedacht, auch Schiffö" d^en, Zwecke auszurüsten. Einige Kaufleuteaus Orouen hatten zwar schon im Jahre 15^5