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Schifffahrt.
Im Jahre 1773 waren 120 Schiffe mit deckHandel nach der Barbarischen Küste beschäftiget.Auch nach Guinea und Senegal schifften die Frau«zosen im 17ccn Jahrhunderte, besonders in derAbsicht, die Französischen Antillen mit Schwarzenzu versehen; sie theilten sich in zwei Gesellschaften, indie Guineische und in die Senegalsche; al-lein beide Gesellschaften waren nicht sehr glücklichin ihren Unternehmungen; die Erstere wurdevon Ludwig dem Fünfzehnten ganz aufgeho-ben, und die Schifffahrt und der Handel nach derKüste von Guinea allen seinen Unterthanen unterder Einschränkung frei gegeben, daß die Schiffenur zu Rouen, la Nacheile, Bourdeaux und Nan-tes ausgerüstet werden sollten, nur die Kaufleutevon St. Mal» genossen das Recht ihre Schifftim eigenen Hafen zu befrachten. Die Senegal-lische Gesellschaft war in ihren Unternehmun-gen auch nicht glücklich, sie erneuerte sich mehrereMale, bis sie zuletzt im Jahre 1717 mit der gro-ßen Indischen Gesellschaft vereiniget ward. DitSchifffahrt der Franzosen nach China, um Han-delsverbindungen daselbst anzuknüpfen, ist von ih-nen zu verschiedenen Zeiten im 17ten Jahrhun-dert betrieben worden, jedoch nicht immer mit ftglücklichem Erfolge, als gewünscht wurde. Die ratJahre 1697 entstandene neue Chinesische Gesell-schaft, welche ein Privilegium auf 15 Jahre er-hielt, wurde, nach fünf sehr glücklichen Ausrüstun-gen, durch den begonnenen Spanischen Erbfolgekrieg gänzlich in ihren Unternehmungen gehindeck-Nach dem Friedensschluß im Jahre 1783 wur^die Schifffahrt und der Handel nach China fth^eifrig erneuert; allein die Expedition unter G ran^closmele fiel so unglücklich aus, daß manden fernern Unternehmungen dahin ganz abS^