Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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schreckt wurde. Daß die Franzosen ansingen imI7ten Jahrhunderte nach Amerika zu schiffen, istschon oben, S. 723. erwähnt worden; sie sehtensich auf St. Domingo fest, und die Gesellschaft,die sich zu dem Handel und der Schifffahrt nachAmerika verband und den Namen St. Domingo-Gesellschaft angenommen hatte, wurde unter Lud-wigs des I4ten Regierung im Jahre 1698 pri«vilegirt, und erhielt einen Freiheitsbrief auf 50Jahre. Ihre vorzüglichste Verpflichtung war, denFranzösijchen Antheil von St. Domingo zu be-völkern und zwar in den fünf ersten Jahren mit1500 Europäern und 2500 Schwarzen, nachherjährlich mit 100 Weißen und 200 Negern. Un-ter ihren Vorrechten war, neben dem ausschließen-den Handel nach St. Domingo, die Erlaubniß,nach allen von den Europäern noch nicht besehtenKüsten und Inseln der Südsee Schifffahrt undHandel zu treiben. Diese Gesellschaft erhielt sichwährend deö bald nach ihrer Errichtung ausgc-^fochenen Krieges und hatte nach geschlossenemFrieden Hoffnung zu einem noch größeren Ge-v>inne; indessen verlangte sie doch im Jahre 1720selbst ihre Aufhebung und führte zum Beweggrunddieser Bitte an, daß die Kolonie schon sehr blü-hend und bevölkert sei, der Handel aber schongrößere 'Ausrüstungen erfordere, als die Gesell-schaft zu übernehmen im Stande sei. Der Kö-^ig gemährte die Bitte der Kompagnie und gabdku Handel und die Schifffahrt nach St. Do-Wingo frei. Von Kanada aus machten die Fcan«ir>ien gegen Süden und Südwesten in der zwei-en Hälfte des vorigen Jahrhunderts Entdeckun-gen und fanden die Mündung des Missisippiflus-jes, oder des St. Louis, wie sie inh auch nann«Man schickte nun von Frankreich aus Ko-

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