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Schifffahrt.
lonien an die Ufer dieses Flusses, und im Jahre1712 erhielt eine Gesellschaft, an dessen Spitze eingewisser Crozat stand, auf 15 Jabre einen Frei»hcitsbrief, Kraft dessen sie die Kolonie mit Negernversehen, alle zu entdeckende Bergwerke benutzen,und den Alleinhandel mit Pclzwerke, Bibcrhäuteausgenommen, allerlei andern Tbierhänten, Wolle rc.oufLousiana treiben sollten. Sie erhielt sich aberkaum ein Paar Jahre. — Um die Schifffahrtund den Handel nach Westindien recht blühend zumachen, stiftete Eolbert auch eine Westindi-sche Gesellschaft, wenigstens legte er den Grundzu deren Stiftung, indem sie auf den Trümmerneiner andern errichtet ward. Sie erhielt das völ-lige Eigenthum von Kanada, Akadien, Terre neuve,Cayenne, den Französischen Antillen, nebst demausschließenden Handel nach dun Französischen Be-sitzungen in Westafrika, z. B. Senegal, der KüsteGuinea rc. auf 40 Jahre. Sie rüstete innerhalbsechs Monate 45 Schiffe aus, um die ihr ange-wiesenen Gegenden in Besitz zu nehmen, und ihrenHandel daselbst zu gründen. Nach 9 Jahren ih-rer Entstehung, im Jahre 1674 zog der Königalle ihre Besitzthümer wieder an sich und bezahlteden Interessenten ihre Aktien zurück, welches wahr-cheinlich geschah, weil die Gesellschaft ihre Be-stimmung, den Holländern den Handel nach die-sen Gegenden zn entreißen, und ihn in die Hände derFranzosen zu spielen, nunmehr erfüllt zu habenschien. Späterhin wurde die Schifffahrtder Handel nach den Französischen Antillen ft^gegeben; sie werden besonders von den Städten Sk.Malo, Nantes, Roucn, la Rocht lle, Bourdeanl,Bayonne, Mewseille und Toulon betrieben. Al§die Franzosen jni Anfange des Spanischen Erb*folgekrieges das Englische Etablissement am