Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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771
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Schifffahrt. 771

svns-Meerbusen eroberten, so Lehnten sie auch ihreSchiffsfahrt dahin aus, indem sich eine Gesellschaftbildete, um den Pelzhandel von Quebeck aus zu-treiben, unter dem Namen H udsonsbayge feil-sch afc; allein der Friede im Jahre 1713 machtedieser Gesellschaft ein Ende, indem die Franzosenjene Eroberung wieder herausgeben mußten. Auchsiach dem Norden Europas trieben die Franzosenihren Handel. Im Jahre 1669 erhielt eine Ge-sellschaft einen Freiheitsbrief nach der Ostsee unddem weißen Meere zu handeln, welches Privile-8>um sie aber auch auf Norwegen und das Deut-sche Meer ausdehnte. Mitglieder der Gesellschaftschulten auch Fremde werden, der König selbst be-hielt sich ein Drikthcil an der ganzen Unterneh-mung bevor, und begünstigte die Ausfuhr desBranntweins nach dieser Gegend mit einer Prä-mie von 3 Livres auf jedes Faß; allein die Ge-sellschaft kam trotz dieser Begünstigung in keinenblühenden Zustand, und ging zuletzt ein. DieFranzösische Levantische Gesellschaft bestandM>s ckwa zwanzig Kaufleuten von Paris, Lyon undMarseille, welche sich wegen des Handels an der>üd- und Osiküste des Mittelländischen MeeresMi Jahre 1670 verbanden. Ihre Verbindungwurde von der Regierung bekräftiget und ihnenMiter andern Vortheilen auch dieser ertheilt, daß'w für jedes Stück Tuch, welches sie nach der Le-ausführen würden, eine Prämie von 10 Li-vres genießen sollten; dessenungeachtet kam sie nachund «ach in Verfall, bis nach dem Verfluß ih-rer Octroy der Levantische Handel frei gegebenwurde. Eine Französische Indische Gesell-est a st, welche zur Beförderung der SchifffastrtNid des Handels unter dem bekannten, schon obenGähnten, Law in Frankreich im Jahre 1719