Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schifffahrt.

errichtet ward, bestand aus sieben für sich beste-henden Gesellschaften, nämlich aus der Westindi-sehen, Oceidentalischen, Kanadischen, Senegalischen,Chinesischen, Orientalischen, und der St. DomingoGesellschaft. Dieser Finanzspcknlant wollte aufdiese Weise die stärksten Kräfte dcx FranzösischenHandlung verbinden, damit sie eben das leistensollten, was in England die Sndseegesellschast that.Ludwig der Vierzehnte hatte nämlich 2000Millionen livreS Schulden hinterlassen, davon solltediese Gesellschaft 1500 Millionen übernehmen. Indieser 'Absicht übertrug man derselben die Tabacks-pacht, das Münzrechf, und versprach ihr 48 Mil-lionen als Zinsen zu bezahlen. Die Gesellschaft theiltezur Befriedigung der Gläubiger der Krone entwederBanknoten aus, oder sie nahm die Schnldforderungcnzur Bezahlung für die Aktien an. Diese Aktiengalten anfänglich 500 LivreS, wurden aber baldauf 5000 Livres erhöht und 40 Prozent als einDivident von diesen Aktien versprochen. - DieseZusage und die ausgesprengten Nachrichten von denvom Missisippi zu erwartenden Reichthümern verur-sachten einen unerhörten Actienhandel, und die selt-samsten Revolutionen unter allen Ständen in Frank-reich. Diese Verwirrung dauerte jedoch nicht lange,und machte einer noch weit größeren Platz. Als imJahre 1720 der Herzog Regent den Zahlwerthder Banknoten aus die Hälfte heruntersetzte, sosank der Kredit des Papiergeldes und der Preisder Aktien noch viel tiefer, die Indische Kompag-nie zerstcl, und die einzelnen Gesellschaften, aus wel-chen sie zusammengesetzt war, suchten wieder ihreunabhängige Existenz zu erhalten. Auch eine Fran-zösische Akadische Gesellschaft bildete sichim Jahre 1 HHZ. So lange nämlich die Franzo-sen Akadien vder Neu »Schottland in Nord-Ame«