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Feldzug vom Jahr 1647 und 1648.
„besser zu betragen, als er bey diesem Rückzüge that; da aber die Cavallerie der„alliirten Armeen von allen Seiten ankam, so war es unmöglich zu verhüten, daß nicht„zuletzt die Verwirrung unter seine Arriergarde eiuriß, und sie wurde durch das Holz„durchgetrieben. In einer Ebne jenseits führte Melander, der kaiserliche General, ein„Corps von zwey tausend Mann Musquetiers mit einiger Cavallerie und Geschütz zu-rück, um seine Arriergarde zu unterstützen, und hielt auch eine Zeitlang die Cavalle-„rie der Alliirten auf. Aber Melander blieb, und seine Cavallerie wurde noch in ein„ander Holz jenseits der Ebne geworfen, davon die Infanterie wieder den Rand besetzte.„Als aber die Schweden mit der Reuterey einen Weg links ergriffen hatten, wurde die«Infanterie in der Mitte des Waldes abgeschnitten, die französische Cavallerie gieng„über die Ebne, wo die Feinde sich durchgezogen, und so verloren diese in der Ebne und„dem Holze ihre Infanterie mit acht Stücken, viele Standarten und einen Theil ihrer«Bagage. Man hatte sie nach dem Tode Melanders noch wohl auf anderthalb Stun-den verfolgt, und ihre Cavallerie fieng an, sich wieder ein wenig zu sammeln, die In-fanterie aber war auf mehr als vier Stunden weit rückwärts, als man jenseits eines„Bachs , der zwischen tiefen Ufern floß, sechs bis sieben Escadrons von ihnen gewahr„wurde, die daselbst Halte gemacht hatten. Man fand keine Passage, als die von ih-„nen besetzt war, und diese war sehr schmal. Die Tete der Alliirten machte Halt, und„sah drey Bataillons Infanterie ankommen, die sich zu verschanzen anfiengen, und„weiter rückwärts auf fernen Höhen einige Truppen und Bagage, die letzter« aber alles„in Unordnung. Man erwartete hier das Geschütz, um die Cavallerie des Feindes und«die Infanterie, die sich verschanzte, damit zu vertreiben; aber es wurde mit fünfzehn«oder zwanzig Stücken gegen sie gefeuert, und mehr als die Hälfte blieb auf dem Platze,„ohne daß sie die Passage verließen. Die Escadrons thaten nichts, als dann und„wann den Platz verändern, und man sah sie von hundert und zwanzig bis hundert„und fünfzig Pferden zu fünfzig oder sechzig heruntergebracht, ohne zu wanken. Das„Regiment Türenne Infanterie versuchte, die Passage zu gewinnen, aber es verlor hun-dert und fünfzig Mann, und wurde gezwungen, sich zurückzuziehen, ohne sie gewon-nen zu haben. Es war der Herzog Ulrich von Würtemberg, der diese Cavallerie als„Generalmajor commandirte, und mit ihr wahrlich den Rest der Armee des Kaisers«und Bayerns gerettet hat. Man wurde müde, mit dieser Menge Stücken, die«nur auf einen kleinen Mnsqnetenfchuß abstanden, gegen ihn zu feuern. Die Truppen«des Feindes, die zwar bey den ersten Angriffen ein wenig gewankt hatten, erholten sich„in der Folge wieder, und man sah sie alsdann die Hälfte ihres Volks von unsern
„Stücken