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Aldzug vom Jahr 1656.
„fehlte, und kleine Arbeiten nicht auswerfen wollte, weil sie in diesem Falle Furcht„verriethen und wenig Sicherheit gaben, ließ nicht eine einzige Schaufel rühren. Es„verblieben die Armeen vom i 8 ten bis zum 2Osten Julius einander gegenüber, ohne daß„die Feinde etwas unternahmen. Nachrichten aber hatte man die ganze Zeit über viel,
„bald, daß sie die französische Armee angreifen würden, bald, daß sie beschlossen hatten,
„zwischen le Quesnoy und Landrecy sich zu setzen, um Fourage und Lebensmittel ihr„abzuschneiden. Auf diesen Fall hatte Türenne beschlossen, ihrem Marsch sich zu wi-dersetzen , und zu schlagen. Es schien zwar verwegen bey dem itzigen Stande der Ar-„mee; da man aber den Entschluß gefaßt hatte, bey le Quesnoy sich zu behaupten, so„durfte man auch in dem andern nicht weichen.
„Zwey bis drey tausend Mann, die sich von der Armee des Marschall la Fette'
„nach Conde' gerettet hatten, giengen durch St. Guisliain und Landrecy nach le Ques-„noy, und trafen am lyten bey der Türennifchen ein. Die Feinde hielten es darauf„nicht mehr für rathsam, etwas zu unternehmen, und brachen auf am Morgen vom„2Osten Julius.« Türenne recognoscirte ihren Marsch, und als ihr rechter Flügel Bussp-Ra-Anfangs nach der rechten Flanque abgegangen war, und es schien, als wenn sie le Ques-noy zur Linken lassen, und den bedrohten Marsch zwischen der Armee des Königs undLandrecy zu unternehmen gedachten, so ließ Türenne die Armee ins Gewehr treten unddie Cavallerie aufsitzen. Aber „.sobald der feindliche Marsch nach Conde' sich gewandt„hatte, detaschirte der Marschall sofort tausend Pferde mit Mehljacken, um Conde' und,St. Guisliain zu versehen. Nur Türenne, jagt Bussy, konnte es wagen, im Ange-„sicht einer siegreichen Armee, die der seinen so weit überlegen war, ein so beträchtliches„Detafchement auszuschicken.
„Conde' war zu Anfang der Belagerung von Valenciennes allerdings gar wohl„mit Lebensmittekn versehen; wahrend dieser aber hatte der Marschall vieles daraus an„sich gezogen, um das Lager der Armee zu verproviantiren. Der Gouverneur, Mar-„quis du Passage, behielt nur zwey tausend fünf hundert Mann zur Besatzung zurück,
„und es war den Feinden leicht, diesen Platz zu belagern, der der Armee des Königs an„und für sich zu nichts dienen konnte, als ihre Eroberungen weiter vorwärts zu unter-„stützen, itzt aber nach Aufhebung der Belagerung von Valenciennes so sehr im Lande„der Feinde eingeschlossen lag, daß sie alle Unterstützung davon abschneiden konnten,
„ohne durch den Fluß ihre Quartiere zu theilen. Auch nahmen sie daher die Quar-tiere einzeln nach einander mit Bequemlichkeit, weil sie weder Succurs noch Convoi zu„befürchten hatten. Türenne, der die Unmöglichkeit von dem allen kannte, begnügte
„sich,