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Aeldzug vorn Jahr 1658.
Pferde nach sich zogen, mit fünfzig bis sechzig Musquetiers übergehn. Die Feinde inder Redoute, sobald sie es gesehn hatten, ergaben sich. Dies war die einzige Passage,deren man sich bedienen konnte, weil das Land zwischen Furnes und Vinoxbergen völligüberschwemmt war. Man sah nichts von daraus bis Duynkirchen als Wasser, undTürenne erreichte mit Gefahr sein Quartier, das eine halbe Stunde davon ablag; derGenerallieutenant, Marquis von Bellefonds, aber blieb auf seinen Befehl mit einemDetaschement Infanterie zurück, um von daraus die Wege nach Duynkirchen zu re-cognosciren.
Im ganzen Lande war kein Mensch, der gesagt hatte, daß hier ein Weg sey. DerMarschall hatte noch an selbigem Abend den Marquis von Varennes abgeschickt, um,Vinoxbergen zur Rechten lassend, auch von dieser Seite die Colme zu recognosciren, undob es möglich wäre, eine Gemeinschaft von daher mit Mardyck und dem Herrn vonCastelnau, der sich daselbst aufhielt, zu haben. Aber Varennes brachte die Nachricht,daß es unmöglich sey, durch das Wasser zu kommen, und die ganze Nacht vergiengohne den geringsten Anschein von Hoffnung, Duynkirchen zu erreichen. Am folgendenMorgen berichtete der Marquis von Bellefonds, daß die Feinde auch noch eine andreRedoute nahe bey Bergen verlassen hatten, und daselbst wäre ein Damm, von welchemman glaubte, daß er an die Forts führte, die zwischen Vinoxbergen und Duynkirchengelegen. Es hatten nämlich die Feinde seit der Eroberung von Mardyck an dem Dam-me, der von Vinoxbergen nach Duynkirchen führt, zwey große Forts aufgeworfen, diejedes einen Kanonenschuß weit von dem andern ablagen, und in eben der Entfernungvon den erwähnten Plätzen selbst, so daß, wenn sie im Vertheidigungsstand waren,allerdings weder Vinoxbergen noch Duynkirchen belagert werden konnte, ohne sie zuvoreinzunehmen. Bisher hatte man noch keine zuverläßige Nachricht von ihrem Zustandegehabt, und sie für das größte Hinderniß der Belagerung von Duynkirchen gehalten; dochwar, wie gesagt, der Entschluß gefaßt, alles mögliche zu thun, um dem Bündniß mitden Engländern redlich nachzukommen.
Am 24sten May stand der Marschall bey frühstem Morgen mit ganzer Armee ander Redoute, die man den Abend vorher eingenommen hatte. Alles trug Faschinen,man warf eine Brücke über die Colme, und die Armee rückte gegen die Forts. DieGefangnen in der Redoute brachten, das eine dieser Forts sey im Vertheidigungsstand,das andre nicht; als aber die Armee des Königs, nachdem man mehr als einen Grabengefüllt hatte, endlich näher gekommen war, und die Feinde ihren Anmarsch gewahr wor-den, so verließen sie beydes Schanzen und Damm. Der Herr von Castelnau, der
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