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Feldzüge des Vicomte Türenne ... aus den ächtesten Urkunden / von Friedrich Wilhelm von Zanthier
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361
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Feldzug vom Jahr 167;. z6r

über den Mayn zu Würzburg verstatten möchte. Es gelang, der Bischoff von Würz-burg übergab den Kaiserlichen die Stadt, und der Oberste Dünewald mit einem Corpsvon fünfzehn hundert Pferden und einiger Infanterie gieng am isten September umMitternacht über die Brücke, und in aller Stille über Remlingen nach Wertheim, wonicht nur an und für sich ein großes Magazin von der französischen Armee lag, sondernauch noch ein starker Convoi von Brodt und andern Bedürfnissen, beydes zu Wasserund zu Lande, eben anlangen sollte. Die Schiffe waren bereits da, als der ObersteDünewald kam, der sich für die französische Escorte, die sie nach dem Lager führen soll-te, ausgab, und auch dafür geachtet wurde, so daß er nicht nur die Schiffe in seineGewalt bekam, sondern auch durch sie den Anmarsch des Convoi zu Lande erfuhr, undsodann seine Anstalten gegen ihn traf, die Escorte schlug, und den ganzen Convoi auf-hub. *) Wahrend der Unternehmung hatte Montecuculli, der die Aufmerksamkeit desMarschall Türenne davon ablenken wollte, gegen den linken Flügel der französischen Ar-mee Marktbreit gegenüber eine Passage attaquiren lassen, und das Gefecht wurde ernst-hafter als man gedacht, und endete sich mit beträchtlichem Verlust von beyden Seiten,in so weit zum Vortheil der Franzosen, daß sie den Posten erhielten. Aber die Nach-richt vom Verlornen Convoi kam, und der Marschall Türenne sah sich gezwungen, denPosten, der bisher alles entschieden, zu verlassen, und sich gegen die Tauber zu ziehen.Die Kaiserlichen versäumten den günstigen Augenblick nicht, und brachen mit dem Mar-schall Türenne zu gleicher Zeit auf, um sich des Uebergangs über den Mayn in derBucht, die derselbe zwischen Würzburg und Wertheim bildet, zu versichern. Lohrwar die Passage, die daselbst ausgesehen worden, und es lagerte sich die Armee desKaisers zu Zellingen; der Marschall Türenne aber sah nicht ohne Schmerz sich in einemUnternehmen verrathen, das er gegen seinen Willen angefangen hatte, und gab die Lan-de des Bischoffs von Würzburg feiner Armee Preis.

Vom Marfchall Türenne an den Minister la^ans les comtes gui en tont proclres, et jsLouvois. Soest, den 26 Junius 167z. continuerai a faire tont fortir <le ce pays-ci.

7s commcnce a faire marclier Ie8 tronpes ü^lr. 1e krince 6uillaume m'a ecrit 6e Lonn, ctvers le Lomte cle V/aicleck et aux environs cle me remontrs gue cela fers <lu bruit sans I'Lm-

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*) Der Generallieutenant, Graf von Guiche, gleich der Marschall Türenne ihn von aller Schulddes Marschall Grammont Sohn, führte den freisprach.

Convoi, und starb ohne Wunde vor Gram, ob-