Z8Z
Feldzug vorn Jahr 1674.
lieh zu machen. Allein nach verschiednen Lagern, so die Armee zu Kleinholland, Freu-nersheim und Mosbach sämmtlich in dieser Absicht genommen, kam von dem Hofe derBefehl, nach Frankreich zu gehn, und die Gränzen wider den Grafen von Souches zudecken, der, wie man glaubte, gegen sie unternehmen würde. Der Marschall hattebereits Landau sich genaht, und ein Corps von drey Bataillons und einem RcgimenteCavallerie nach Philippsburg zurückgeschickt, als ihm der Gegenbefehl kam, und er vonneuem in der Gegend von Landau verblieb. Das Gerücht aber von dem Marsche ver-breitete sich sofort bey den Deutschen; und weil sie in der Meynung gestanden, daß dieArmee bereits Landau passirt, gieng der Oberste Dünewald mit einem Corps von zwölfhundert Cürassiers, vier hundert Croaten und zwey hundert Dragonern vorwärts, umin den Gebirgen gegen die Arriergardc zu unternehmen. Ob nun gleich der Oberstegar zeitig Nachricht erhielt, daß die Armee wieder zu Landau verblieben, so setzte erdennoch, verstärkt mit einigen pfälzischen Truppen, jenseits des Rheins den Weg fort,um ein Commando zu überfallen, das mit einigen hundert Pferden jenseits KleinhollandPosto gefaßt hatte, und einen Convoi, der von PHLlippsburg aus über Germersheimzur Armee abgieng, bedeckte. Diese, die keinen Feind vermuthet, wurden über denHaufen geworfen und gefangen, und der Oberste Dünewald begab sich sofort auf denRückzug, weil dieser bey dem Stande der französischen Armee allerdings großer Gefahrausgesetzt war, und sie von ihrem Lager ab mit einem Detaschement eher als.er dieBrücke von Rehhütte in seinem Rücken gewinnen konnte; der Officier aber, der desNachts zuvor zum Recognosciren nach Speyer ausgeschickt worden, recognoscirte denSpeyerbach nicht weiter als Duttenhoven, so daß die Deutschen weiter unten unbe-merkt durchschlichen, und der Graf von Lorges, den der Marschall nachdetaschirte, ohneden Feind gefunden zu haben, zurückkam.
Beylage 8.
Brief des Marsckall Türenne an den Lönig, den 27. Julius.-Hauptquartier Lademberg.
)s lupplie tres - bumblement V. Xl. äs croirssur ms parols, <jue neu su monäe n'ell 6 cs-pitsl pour empeclier le beAe cle kdilibbourZ guecl'avoir kourgAs touz lez cuäroitr, oü Ie8 enne-lM8 peuvent fgllembler pour ^ vivre, et ä'avoir
mis
Ich bitte Ew. Majestät unterthänigst, mirauf mein Wort zu glauben, daß nichts wesent-licher seyn kann, um die Belagerung von Phi-lippöburg zu verhindern, als die Gegenden alleauszufouragiren, wo nur irgends der Feind ver.sammelt bestehen könnte, und, so wie ich gethan,Ccc ihn