4or Feldzug vorn Jahr 1674.
zu haben; der Rückzug aber geschah in Ruhe, und die Infanterie gkeng hinter die Mo-der vom Gebirge an bis gegen Hagenau in Quartiere. Das Hauptquartier war zuIngweiler; alle Furche der Moder bis zur Abtey Neuburg waren verderbt, und alleFourage von der untern Gegend nach Hagenau transportirt, um auf die Folge, wenndie Armee über das Gebirge gierig, den Feinden die Nehmung der Quartiere in dortigerGegend unmöglich zu machen. Während deß allen aber unternahmen die Deutschenin ganzer zwey Monaten Zeit nichts als einen einzigen glücklichen Streif nach Lothrin-gen , wo der Oberste dü Püy über Markirchen, auf dem Wege von Lüneville nachBlamont, zwey Escadrons von dem Arriereban aus der Provinz Anjou in dem DorfeBennamesneb überfiel, und einen beträchtlichen Convoi aufhob. Ihre Vertheidigungwar, ob sie gleich ohne alle Vorsicht überfallen worden, gut, und sie warfen sich in dieHäuser und den Kirchhof ein, wurden aber durch den Brand bezwungen und gefangen,der Convoi wurde aufgehoben, und die Passage von Zubern von nun an unsicher ge-macht , so daß man mehr als vorhin die Nothwendigkeit der andern über Lützelstein er-kannte. Der Arriereban, den der Marschall Crequy hierauf entlassen, gieng aus ein-ander, und Crequy übernahm das Commando an der Mosel, wo kurz vorher Bliscasselvon den trierschen Truppen belagert, und durch den Grafen von Saulp entsetzt worden.?a Fare. In demselben commandiere la Haye, ein Hauptmann vom Regimente Orkans, derschon auf dem äußersten stand, und seine Maulthiere aufgezehrt, und zur letzten Hülfeein durch den Zufall todtgebliebenes Dienstmädchen sich aufbewahrt hatte. DieserOfficier, der doch wohl eine Belohnung verdiente, hatte den größten Theil seiner Com-pagnie in der Vertheidigung verloren, und weil er arm war und sie nicht rekrutiren konn-te , ward er das Jahr darauf cassirt. So hart war der Minister, so mächtig, und sosehr an das Allgemeine des Gesetzes gebunden.
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Merkn, Die Deutschen, die ihre Truppen bisher zusammengehalten, und, mit dem frucht-
Puftndor^ barsten Lande und den schönsten Quartieren in ihrem Rücken, dennoch durch die Ver-ttoulnck jümmlung gelitten hatten, beschlossen endlich, dem langen Streite ein Ende zu machen,cle und bezogen das Winterquartier, die Kaiserlichen von Befort, Mümpelgard und Basel^cnne, bis «ach der Stadt Ensisheim, die Brandenburgischen von Colmar bis nach Masmün-/eu^ukres. und die Lüneburger von Schlettstadt'bis Straßburg. Türenne folgte dem Bey-spiel, und gieng, nachdem er Hagenau , Zabern und Lützelstein mit hinlänglich starkerBesatzung versehen hatte, über den lützelstciner Weg nach Lothringen. Er selbst führtedie Arrieregarde, und stand am 2ten December jenseits des Gebirgs zu Lixheim, wo