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Feldzüge des Vicomte Türenne ... aus den ächtesten Urkunden / von Friedrich Wilhelm von Zanthier
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408
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4O8 Feldzug von:

b^ier I'enneini t'svsn^a entre I^ontsI etprompt, et kaisoit mins ä"aller für le rnilkeanou uou8 toinmes; cepenäant il n'eu a rieu fair,ct ns s'est Pas ebranle äs son cainp.

Domain nou8 seron8 gl!ertS8 5 ur leurs äemar-clie;; et comme ^lr. äe lurenne prevoit kortdien gue 8averue et blaZuenau kont äe8 enäroitson i! kaut äonucr 1a main, il clisrcbe les mo^ensä'en approcbcr en äiÜAence. I.S8 momen8gue l^ennemi perä, tournent fort a notre avan-taZe; car la kaikon äevient ruäe, et ?armee äejour en jour 5 s x>ourra kortister äe8 äetaclremsn8äs klanärs.

Jahr 1674-

Gestern rückte der Feind zwischen Honte! undBrompt vor, und machte Mine, sich dem Ba-che, wo wir sind, zunähen; doch ists nicht dazugekommen, und er steht wieder ruhig im Lager.

Morgen werden wir indeß gut auf ihre Bewe-gungen wachen; und der Marschall Türenne, derallerdings gar wohl weiß, daß Zabern und Ha-genau Plähe sind, die man muß unterstützen kön-nen, sucht alle Mittel auf, um im Stand zuseyn, sie in Eil zu erreichen. Die Augenblicke,die der Feind verliert, kehren zu unserm größtenVortheil; denn die Iahrszeit wird rauh, undunsre Armee kann sich von Tage zu Tage durchdie flandrischen Detaschements verstärken.

Vom Marschall TLrenne an ven Minister le Tellier. Voni 2Z. Vcrober 1674.aus den» Lager von Dettweiler.

k^preg avoir äemeure äcux jonr3 au camp äsIcharlenbeim, comme l'grmee äs I'ermemi ap-^roclia kaikant courre Is bruit gr/elle vouloitattaguer seile äuKoi, je ku8 gu'il etoit publieäan8 tont le corp8 äs l'grmee erinemie, guel'onv etoit kort dien accommoäe, gu'ainll ils pour-roient aikement preuäre Is äelkeiu äs marclreräerriers moi ver8 8averns on ä'aller a IkaAus-nau. Lela m'a oblige äs ms mettre a äeuxlieuree äe 8averne, en äellein äs m'oppoker aI'ermemi, k'il vouloit aller a läaguenau, gui cliä'une extreme conkegucnce, guoigu'une kortmecbante plaee kan8 lsguelle on ns pourroitavoir gucune communicatlon avec ktiili8bourZ.

l.'ennemi vint camper avant- liier ä une lreu-re et äemie ä'ici; et je croi8 prekentement gu'ilkait attagner äerriere lui senk liomme8 c^ue j'aim>8 äan8 le cbätean äs XValkelnkieim: car onvit lüer marclier un Zrv8 äeraclrement äe ce co-

is-

Jch verblieb zwey Tage im Lager von Mac«lenheim, während die Armee der Feinde sich nah-te und überall ausbreiten ließ, daß sie die unsreangreifen wollte. Hernach aber erfuhr ich, essey in ihrem ganzen Corps die allgemeine Rede,daß wir hier in gar gutem Stande uns fanden,sochaß es gar leicht möglich, daß sie den Entwurffassen, in unserm Rücken nach Zabern, oder aufder andern Seite gegen Hagenau zu marschiren.Dies hat mich veranlaßt, zwey Stunden vonZabern den ißigen Posten zu beziehen, mit derAbsicht, mich ihnen entgegen zu stellen, wenn sienach Hagenau marschiren sollten, das uns, wieschlecht der Platz auch ist, dennoch von äußersterWichtigkeit bleibt, weil wir ohne ihn nicht diegeringste Gemeinschaft mit Philippsburg habenkönnten.

Gestern lagerte sich der Feind anderthalb Stun-den von uns, und läßt nun, wie ich glaube,iO0. Mann attaquiren, die ich hinter ihm indem Schloß Wasselnheim zurückgelassen; dennman sah gestern ein groß Detaschement nach dor-tiger Gegend Hinmarschiren, und hörte in der

Nacht