Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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32 Sorbet.

nahm, woraus die Käse bereitet werden sollten. Daman nun bemerkte, daß der letztere Rahm ein marki-ges Gefrornes gab. so ist auch bei den Rahmscherbetödiese Anzahl (drei) Eydottern nicht nur genommen,sondern auch das Mittel gefunden worden, alle Frucht-säste zu einem gleichen Grade der Consistenz, wie die-sen Rahm zu bringen, dergestalt, daß man endlich da-hin gelangte, aus allen Gattungen von Früchten gleich-falls gefrorne Käse zu machen, so daß zwischen ihnenund dem eigentlichen Gefrornen kein fernerer Unter-schied bemerkt werden kann, als den die Gestalt macht,die mau ihnen in den Formen giebt, und welchen dernatürliche Geschmack jeder dazu gekommenen Fruchtbewirkt. Der Rahm, den man hierzu nimmt, ist diesogenannte dicke Sahne (slröine (lonlrle), weilder gewöhnliche Rahm zu mager ist, und dieser Man-gel nur zum Theil durch eine größere Menge Eydotterersetzt werden kaun, als diejenige ist, die man dazu neh-men soll.

Weißer Nahmscherbet. Man rühre dieDotter von sechs frischen Eyern in zwei Pinren oderKannen Rahm, setze einen guten Eßlöffel voll flüssigeingemachter Pomeranzenblüthe dazu, setze dann dasGesäß übers Feuer, und wenn man diesen Rahm hataufwallen lassen, so seihe man ihn durch, und zerreibedergestalt die Pomeranzenblüthe, daß sie noch durchdas Sieb gehen kann, und lasse 10 Unzen Zucker indieser Flüssigkeit schmelzen oder zergehen, die mandann an einem kühlen Orte aufhebt, bis man sie demGefrieren unterwirft.

Gebrannter Nahmscherbet oder Sorbet.Man rühre das Gelbe von sechs frischen Eyernin eine gleiche Menge Rahm, wie oben angeführtworden, schütte 2 Unzen geröstete oder auf die Artder gebrannten Mandeln zugerichtete Pomeranzenblü-then, und dazu einen Löffel voll Kochzucker, oder auch