Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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Sorentlein. Sorge.

per mit ziemlich langen Röhren. Sie haben sechzehnauch acht Fuß Ton.

Sorenclein, s. Kriechente, unter Ente.

8nr6x, Lateinisch, die Benennung der Spitzmaus.

Sorge, (Xira, Fr. 8ouei, 8oin, l'eins, eine nur ineinigen Gegenden in dem zusammengesetzten Für-sorge übliches Wort, eine Feuergieke, Feuer-sorge zu bezeichnen, s. Th. 13, S. 236. Es hathier die Bedeutung eines Gefäßes, Behältnisses, s.Sarg, mit welchem es genau verwandt ist.

Sorge, 1. eigentlich, die mit Unruhe verbundene anhal-tende Richtung des Gemüths auf die Abwendung ei-nes Uebels oder Erlangung eines künftigen Gutes,und die damit verbundene Unlust oder unangenehmeEmpfindung. Daher sagt man: SernBrodmitSorgen essen, Ps. 12?, 2. Sorgen derNahrung. Ohne Sorge oder ohne Sorgenleben. Viele Sorgen haben. Sich vielevergebliche Sorgen machen. Daö ist meinegrößte Sorge. Einem tausend Sorgen ma-chen oder verursachen. Jemanden seineSorgen benehmen. Sich der Sorgen ent-sagen. Machen sie sich keine Sorgen, sor-gen sie nicht. JnSorgenstehen, befürchten, be-sorgen. — 2. In weiterer Bedeutung gebraucht mandieses Wort von einer jeden ernstlichen Richtung desGemüths auf die Erhaltung oder Wegschaffung einerSache, da es denn nur in der Einheit am üblichstenist. Das ist meine Sorge. Sorge für Etwastragen, dafür sorgen. Ich nehme diese Sorgeübermi ch.

Man findet dieses Wort schon bei dem K e ro, 8o-bei dem Ottfried 8uorz;u, im Tatian 8u-onA, bei dem Miller am 8or^o, bei dem Ulphi-las 8mn'j;a, im Englischen 8orro>v, im Schwedi-schen 8orA im Finländischen 8uru. Daö Stamm-