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Punsche kommen zwei Arten vor, der warme und derkalte Punsch; s. den Art. Punsch, Th. 118,S. 724 u. f. Hier ein Paar Bereitungen von Punsch,die man auf einem Soupo den vornehmsten Personenpräsentiren kann, und die in dem genannten Artikelfehlen.
Punsch-Royal oder königlicher Punsch.Man thue 2 Pfd. feinen Zucker in eine Punsch-Ter-rine, decke darüber eine Serviette, und drücke denSaft von vier Citronen hinein, damit die Kerne unddas Fleisch der Citronen in der Serviette bleiben; gießedann eine Flasche guten Rheinwein, eine Flasche Bur-gunder, eine Flasche Champagner, eine Fläsche Ma-dera, eine Flasche Rum oder Arrac, Letzterer ist demErsteren vorzuziehen, und eine Flasche MaraSquin hin-ein, rühre Alles mit einer Punschkelle gut um, bis derZucker zergangen ist, und gebe ihn warm, oder lasseihn im Sommer aufEiS stehen, bis er gebraucht wer-den soll. — Eiöpunsch. Man thue in eine Terrineeine Kanne Apfelsinen-, Ananas-, oder Citroneneis,gieße eine Flasche Rheinwein, eine sFlasche Champa-gner, eine Flasche Arrac und eine Flasche MaraSquindaraus, rühre es gut durcheinander, und fetze es vordem Gebrauche auf Eis, damit es ganz kaltbleibe.Die Bereitung des B ischofs, s. Th. 5, S.502 u. f.; des Kardinals, s. daselbst, S. 503.Hier eine Bereitungsart zu SoupeS. Man schalevon 8 bis 12 bittern Orangen, je nachdem sie großsind, die grüne oder gelbe Schale ganz dünn ab, soLaß nichts Weißes daran ist, und chue sie mit 2 Psd.feinen Zucker in eine Terrine, gieße vier FlaschenRheinwein darauf, lasse ihn vier bis fünf Stundenstehen und gebe ihn kalt in Gläsern. Es ist nochbesser, wenn man zu diesem Getränke unreife Pome-ranzen bekommen kann, nur muß man dann, weil siesehr klein sind, zwölf Stück dazu nehmen.