Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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8ouj)6.

fel, so sehe man in die Mitte einen Aufsah von Por-zellan, BiScuit, odsr im Sommer auch von Blumen,und servire die kleinen Schüsseln, die man gewöhnlichnach der Suppe oder Kalteschale herumgiebt, um denAufsah. Will man gar keine große Schüssel aufsehen,so muß man suchen so viele kleine aufzusehen, daß dieTafel nicht leer aussieht. Im Winter kann man sichdurch mehrere Schüsseln mit Austern helfen. Hat mangroße Schüsseln zugleich mit den kleinen aufgcseht,und dadurch den ersten Gang gebildet, so hebt man,wenn man die Schüsseln, welche den zweiten Gangausmachen, aufsehen will, den ersten ganz ab, und ser-virt eben so viele große und kleine Schüsseln von neuem,als vorher auf der Tafel gestanden. Zu dem zweitenGange rechnet man gewöhnlich die Fische, die Bra-ten , Mehlspeisen, die kalten Sachen, als: Marbr^es,Aspics, kalte Pasteten, Entremüts oder kleine Mittel-schüsseln :e. Alle süße Speisen, wozu natürlich auchdie Mehlspeisen gehören, werden nach dem Bratenservirt oder herumgegeben. Sind feine, der Jahreszeitnach, seltene Gemüse auf der Tafel, so servirt mansolche gleichfalls nach dem Braten, ehe man die Mehl-speisen herumgehen läßt. Nach den warmen Schüs-seln läßt man erst die kalten Speisen herumgehen.Wenn alle Schüsseln des zweiten Ganges herumge-gangen, so hebt man sie ab und seht das Dessert auf,welches aus Bäckereien oder Gebäckniffen, die in dasConditorfach einschlagen, bestehen. Dann rechnet manzum Dessert eingemachte und trockne, in Zucker gesot-tene Früchte, Bonbons, alle der Jahreszeit nach zuhabende frische Früchte, und alle Arten von Glaceoder Gefrorenem. — Bei einer langen Tafel kannman, wenn nämlich dieselbe breit genug seyn sollte,auch einige Aufsähe von Porzellan, oder Vasen mitfrischen oder sogenannten Italienischen Blumen aneinander sehen, und dann die Speisen aus jeder Seite