Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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der Aufsäße herum serviern. Eine der ersten Regelnbeim Serviren einer Tafel ist, daß man sorgfältig dar-ausAcht hat, daß die Schüsseln, welche einander schiefüber zu stehen kommen, immer Ähnlichkeit mit einan-der haben; auch muß man daraus sehen, daß nichtzwei große oder zwei lange Schüsseln neben einanderzu stehen kommen, sondern eine jede große Schüsselmuß neben einer kleinen stehen:c. Ein Hauptgegen-stand einer gut geordneten Tafel ist das Anrichten derSpeisen selbst, und das Aufsetzen derselben aus die Ta-fel. Die am besten zubereitete Speise wird nie einla-dend seyn, sobald sie schlecht angerichtet worden, einUmstand, der in sehr vielen Küchen vernachläßiget wird.Auch darf man nie zu viel Sauce auf die Schüsselnthun, weil durch das Auftragen gewöhnlich der Randderselben davon bedeckt wird, und man solche nie wie-der so rein abwischen kann. Beim Aufsetzen der Schüs-sel auf die Tafel sehe man stets darauf, daß die besteSeite, das heißt, wo sich die Speise am schönsten dar-stellt, den Gästen gegenüber zu stehen komme. Ist einausgezeichneter, ein vornehmer Gast bei Tische, der ge-wöhnlich in die Mitte der Tafel zu sitzen kommt, sostelle man seine Schüssel so, daß er von beiden Reihendie schönste Ansicht hat; der Kenner würdiget gewißdiese Aufmerksamkeit. Wenn man bei einer Tafel Al-les auf einmal aufzusetzen pflegt, kann man auch dasDessert gleich mit auf die Tafel bringen, womit manmancheLücken ausfüllen kann. Wird eine Suppe oderKalteschale servirt, so laßt man die Terrine so langeaus der Tafel stehen, bis die Zeit zum Bracen servirenda ist; man nimmt dann die Terrine weg und schiebtdafür den Braten ein. Den Wein setzt man gewöhn-lich in die Untersetzer zwischen zwei Couverts, undwechselt mit rothem und weißem ab, je nachdem manes für passend findet oder den Geschmack seiner Gästekennt. Warme Getränke werden herum präsentirt und

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