Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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Span. 159

diese Spane, ehe man sie abschneidet, auswendig mit^ und V gezeichnet werden müssen, damit man wisse,welcher am Buche vorn oder hinten kommen soll.Was das Ansehen betrifft, so wird stets die rauheSeite herausgekehrt, die glatte aber an die Flügel an-gekleistert; denn wenn die glatte Seite auswendigkäme, würde sich der Span sehr verwerfen, und inder Hitze ganz krumm laufen; nur, daß man die Späneim Anfange, ehe sie angesetzt werden, oben und untenschneidet, wie lang sie seyn sollen, damit man sie her-nach nicht erst am Buche beschneiden darf, sondernnur'dieselben vorn am schnitt beschneidet und vergleicht.Man gebraucht die Späne am meisten zu Leder- oderzu Papparbeicen. Zu dauerhaften Bänden, welche inLeder gebunden werden, muß man gut auögehobelterothbüchene Bretter nehmen und ste darein einbinden.Die Späne zerbrechen an den Büchern, wenn manein Buch, besonders wenn es schwer ist, welches daherrührt, wenn es außer der Materie viele Kupfer ent-hält, bei den Tafeln aufhebt, und nicht das ganzeBuch angreift, ingleichen wenn man ein aufgeschlage-nes Buch zu macht und den Racken nicht erst gleich-schiebt. Man muß daher beim Aufheben von gro-ßen und schweren Folianten und Quartanten sichsehr in Acht nehmen, wenn man sie aufhebt, und sol-ches nicht bei den einzelnen Deckeln thun. Man kanneinen solchen Schaden zwar durch ein Pflaster wiederheilen, indem man nur den Span wieder zusammenleimen und ein Papier überkleistern darf, indessen istdann daö Buch nur geflickt und macht ein schlechtesAnsehen, auch verliert es an Dauerhaftigkeit.

Beim Kupferstecher, sind die Späne, Fr.6ouj)6inix, diejenigen Theilchen von Kupfer oder ei-nem andern Metalle, welche der Stichel abnimmt, in-dem er die Platte gräbt, welches mit diesem Werkzeugegeschieht. Man muß, wenn man einige Züge oder