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Schrasfirungen gestochen hat, mit der Schneide desGrabstichels diese Späne sorgfältig abschaben; manfahrt dann mit der Hand darüber, um zu fühlen, obnicht irgend etwas zurückgeblieben, weil diese Spänedie Abzüge verderben. — Beim Böttcher sind diegeraspelten Späne, Späne vonBüchenholz, diegut trocken, und in gut gefärbten Wein, der das, waSman Feuer nennt, besitzt, eingeweicht worden. DieWeinhändler bedienen sich dieser Späne, um dieschlechten Weine stark zu machen, ihnen eine Farbezu geben, oder Weine, die trübe sind, hell zu machenMan laßt die Weine, die wieder gut gemacht oderhergestellt werden sollen, ein- oder zweimal über dieseSpane laufen. Nach der Versicherung von Wein-händlern soll dasBüchenholz, aus welchem sie gemachtworden, dem Weine einen angenehmen Geschmackmittheilen. — In den Buchdruckereyen bedientman sich der Späne zur Unterlegung der Schriften,wenn solche nicht auf eben den Kegel gegossen sind.Z. B. .der Setzer hat ein Werk aus der Tertiaschrist,und was in demselben unterstrichen ist, soll erTeptkegelnehmen, damit es in die Augen fällt, so muß er sichder L-päne zum Unterlegen bedienen. Der Druckerbedient sich derselben bei Haltung seines Registers,womit er sich helfen kann, nach dem Verse der Alten:
Ein Spänchen hinein, ein Spänchen heraus,
Da macht der Drucker Register daraus.
Bei den Schuhmachern und Pantoffelma-chern ist der Span ein dünnes Holz oder vielmehrein sehr dünnes Brettchen, welches zwischen dieHaupt-u»d Brandsohle gelegt wird, wofür man aber jetztaltes Schuhleder nimmt, weil solches weit haltbarerist. — Bei den Tuchbereitern, Tuchscheerern,dünne Stücken Pappe, welche diese Handwerker zwi-schen das Tuch beim Pressen legen. — Bei den Ger-bern werden die Abschabsel vom Leder Späne ge-