Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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Span, b. Böttcher. Span (Holz-). 161

nannt. — Bei denSalzsiedern sind die SogspäneBretter, woraufdie gefüllten Salzkörbe gesetzt werden,damit das Wasser ablaufe oder abtriefe. — In denverschiedenen Gewerben nennt man dasjenigeSpäne, was beim Arbeiten oder Bearbeiten, als beimSpalten, Schneiden, Hauen, Sagen, Raspeln, Sto-ßen, Mahlen rc., der Gegenstände, der Sachen, ab-fällt, daher hat man Holz-, Hobel-, Horn-,Papier- rc. Späne, welche von der Bearbeitungder Gegenstände mit dem Hobel fallen, zum Unter-schiede von den Zimmerspänen, Drechselspä-nen, Sägespänen, Raspelspänen, Feil-spänenrc. rc.

Figürlich heißt Span, Mißhelligkeit, Uneinigkeit,Streit, eine im Hochdeutschen veraltete Bedeutung,in welcher es ehedem im Oberdeutschen sehr gangbarwar und es auch in einigen Gegenden noch ist. NachAdelung soll das Wort «L>pan von einem veralte-ten Zeitworte spanen abstammen, welches spalten,theilen, scheiden rc. bedeutet hat.

Span, beim Böttcher, s. oben, S. 160.

—, beim Buchbinder, s. das., S. 158.

—, beim Buchdrucker, j. das., S. 160.

— (Dach-), s. oben, S. 158.

—, beim Dachdecker, s. daselbst.

-—, beim Drechsler, s. den folgenden Artikel.

— (Dreh-), Späne, welche beim Drehen abfallen,das heißt, sowohl beim Abdrehen beö Holzes, als auchdes Hornes.

-- (Feil-), s. öben, und Th. 12, S. 479.

—, im Forstwesen, s. oben, tzv. 157.

— (Ge-), s. daselbst.

—, ein Gefäß, s. das.

—, beim Gerber, s. das., S. 160.

— (Hobel-), s. oben, und Th. 24, S. 48.

— (Holz-), s. das., S. 967.

L>ec. techn. Enc. Theil dVI.

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