Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
Seite
162
JPEG-Download
 

162 Span, b. Holzarbtr. Spanbalge.

Span, beim Holzarbeiter, s. Span (Holz-).

— (Horn-), Spane, welche beim Bearbeiten des Hor-nes abfallen.

—, im Hüttenwerke, s. oben, S. 157.

—, beim Kupferstecher, s. dafelbst, S. 159.

—, beim Metallarbeiter, diejenigen Späne, welchebei der Bearbeitung irgend eines Metalles mit derFeile abfallen, die Feilspane.

— (Papier-), s. oben,S. 161 und Th.107, S.219.

— (Preß-), s. Th. 117, S. 328 u. f.

— (Raspel-), Späne, welche beim Raspeln des Hol-zes abfallen.

— (Säge-), s. oben, S. 101, und TH.130,S. 541.

—, beim Salzsieder oder in der Salzsiederei),

s. oben, S. 161.

—, in der Schiffahrt, s. das., S. 157.

—, beim Schuhmacher, s. das., S. 160.

— (Sog-), s. oben, S. 161.

Spane, beim Tuchbereiter, Tuchscheerer, sieheoben, S. 160.

—, beim Tuchscheerer, s. daselbst.

— (Zimmer-), s. unter Z.

Spanbalge, beim Orgelbauer, die Bälge in denOrgeln, welche vier, sechs oder mehr Falten haben,und mit dem aufgehenden Ende niedrig liegen. InDeutschland setzt man gewöhnlich nur zwei Falten indie Bälge; man macht dagegen aber die Bälge größer,z. B. von 8, 10, 12 Fuß Länge und von 4 bis12 Fuß Breite. Ein solcher Balg bekommt 2 bis2^ Fuß Aufgang, wobei man oben oder unten Druck-federn von Holz in Gestalt einer Gabel anbringt, da-mit der Wind anfangs stark genug sei, indem dieGewichtsteine im Ablausen stärker drücken und ihreganze Wirkung thun. Den Positiven giebt man einenLaternenbalg, unter dem ein Schöpfer liegt. Diesesist ein kleinerer Balg nnt zwei Spänen und einem